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Münchner Vorbild
Handwerkskammer schlägt eigene Parkplätze für Kölner Handwerker vor

Aachener Straße in Köln mit geparkten Autos und Straßenbahnschienen

In zentralen Lagen wie hier auf der Aachener Straße könnten die Wirtschaftsparkplätze entstehen.

Die Handwerkskammer Köln schlägt vor, dass für Handwerker im Einsatz spezielle Parkplätze eingerichtet werden.

Die Handwerkskammer Köln hat Politik und Stadtverwaltung vorgeschlagen, sogenannte Wirtschaftsparkplätze einzurichten, auf denen Handwerker im Einsatz ihre Fahrzeuge abstellen können. Der Rückbau von Parkplätzen in allen Stadtbezirken – vor allem in der Innenstadt – nehme den Handwerksbetrieben die Möglichkeit, ihre Werkstattfahrzeuge direkt an Baustellen und beim Kunden abzustellen, lautet die Begründung der Handwerkskammer.

Das wiederum sei aber erforderlich, um überhaupt arbeiten zu können, da die Nutzfahrzeuge des Handwerks sowohl als mobile Werkstatt als auch mobiles Lager dienen würden. Als „Best-Practice-Beispiel für mutige, progressive Verkehrspolitik“ bringt die Handwerkskammer daher Wirtschaftsparkplätze nach Münchner Vorbild ins Spiel.

Wirtschaftsstellplätze sollen Kostenexplosion in Köln bremsen

Die Stellplätze sind in Orange markiert und zeigen ein stilisiertes Männchen, das eine Sackkarre vor sich herschiebt. „Mit unserem Vorschlag wollen wir vermeiden, dass Anfahrtskosten explodieren und sich Handwerkerleistungen damit ungewollt verteuern“, sagt Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. (red)

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