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Hautkrankheit Wieder mehr Krätze-Fälle in Köln

krätze

Krätze breitet sich in Köln weiter aus (Symbolbild)

Köln – In Köln steigt die Zahl der gemeldeten Krätze-Fälle bereits seit 2010. „Waren es damals 20 Fälle, so sind es in diesem Jahr 65“, sagt Anne Bunte, Leiterin des Kölner Gesundheitsamtes.

Gemeldet werden vor allem Vorkommnisse in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas, Schulen, Alten- oder Flüchtlingsheimen. Warum genau die Erkrankung zunimmt, lässt sich laut Bunte nicht genau sagen. Aber zu der ohnehin leichten Steigerung, kämen auch noch zusätzliche Fälle bei Flüchtlingen. Insgesamt sei die Krätze, die vor allem zwischen Fingern oder Zehen auftrete, aber schwer zu diagnostizieren.

Erst die Untersuchung unter dem Mikroskop bringe Klarheit.
Mittlerweile lasse sich die Erkrankung durch Parasiten in der Haut aber deutlich besser behandeln. Mussten früher die befallenen Stellen mit einer Tinktur bepinselt werden, gibt es mittlerweile eine Tablette, nach deren Einnahme der Patient nach 24 Stunden nicht mehr ansteckend sei, so Bunte. Empfohlen werde aber trotzdem, Bettwäsche und Textilien auf mindestens 60 Grad zu waschen. 

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