Kalk/Höhenberg – Sektlaune herrschte auf auf dem Dachgarten der Kontakt- und Beratungsstelle des Sozialpsychiatrischen Zentrums Kalk (SPZ) in der Olpener Straße. Die Mitglieder des Fördervereins der Einrichtung und viele ihrer Freunde feierten gemeinsam den 25. Geburtstag ihres Vereins.
Jeder Stadtbezirk Kölns verfügt über ein SPZ. In ihm bekommen ehemalige Psychiatrie-Patienten Hilfe auf ihrem Weg zurück ins „normale“ Leben. Zum Angebot gehören Beratung, Selbsthilfegruppen, Unterstützungsangebote für Kinder psychisch erkrankter Eltern, Hilfen bei der Rückkehr ins Arbeitsleben und mehr.
Jochen Blume, neben Vorsitzender Inge Theisohn und deren Stellvertreterin Elisabeth Stastny Mitglied im geschäftsführenden Vorstand und Koordinator der Einrichtung, ist stolz auf sein Angebot: „Unser Haus beherbergt einen sozialpsychiatrischen Dienst – einen solchen gibt es außer bei uns, in Mülheim und in Ehrenfeld in keinem anderen Kölner SPZ.“

Die Mitglieder des Fördervereins und ihre Gäste feierten auf dem Dachgarten des SPZ. Elisabeth Stastny, Jochen Blume und Inge Theisohn (v.l.) leiten als geschäftsführender Vorstand die Geschicke des Fördervereins.
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„Das SPZ ist eine Einrichtung der Stadt und der Förderverein wurde gegründet, um finanzielle Mittel zu besorgen, mit denen das von der Stadt finanzierte Angebot bereichert und ergänzt werden kann“, erklärte Arnd Schwendy, einer der Vereinsgründer. Von dem zusätzlichen Geld würden Projekte wie die soziale Aktivitäten, Ausflüge, Sportveranstaltungen, ein Internet-Café, eine Malwerkstatt und mehr unterstützt. „Wir fördern damit aber auch Aktionen, die von SPZ-Nutzern weitgehend selbstständig unternommen werden. Dazu zählen unter anderem eine Disco, die schon seit mehr als zehn Jahren angeboten wird oder ein in Eigenregie organisierter Wochenendtreff. Ein weiteres Aufgabenfeld des Fördervereins sei Lobbyarbeit für die Einrichtung.
Arnd Schwendy, Gründungsmitglied des Fördervereins
