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Karneval 2024 in KölnDie schönsten Bilder vom Veedelszoch in Höhenberg

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Kinder warten am Rande des Veedelszochs in Höhenberg auf Kamelle.

Kinder warten am Rande des Veedelszochs in Höhenberg auf Kamelle.

Beim Veedelszoch in Höhenberg war am Samstag, 10. Februar, eine Menge los. Wir zeigen die schönsten Bilder vom Zug.

„Mehr Artenvielfalt im Karneval“ forderten die Fidele Höhenberger, die in diesem Jahr als Schmetterlinge mit blau-grünen Flügeln am Veedelszoch teilnahmen. „Sonst sind ja fast alle in rut-wieß oder in Brings-kariert verkleidet“, erklärte ihr Präsident Hans-Peter-Metzen den Wahlspruch, als sich der Zoch von der Merheimer Heide aus mit 14 Gruppen, fünf Wagen und etwa 450 Teilnehmern in Bewegung setzte. Unter dem Jubel der vielen, vielen Jecken, die schon entlang der Frankfurter und Olpener Straße eifrig Kamelle sammelte.

„Artenvielfalt“ bedeutet im Fasteleer aber auch, dass möglichst viele Veedel einen eigen Zoch haben, und dafür sorgen die Höhenberger Karnevalsvereine schon seit 1986. „Damals waren es noch elf Vereine, mittlerweile sind wir nur noch fünf im Arbeitskreis“, erzählte Horst Schollenbach, Vorsitzender der KG kölsche Franzuse, der zum zweiten Mal als Zugleiter amtierte. Ganz schön aufreibend, vor allem weil der Zoch aufgrund von Arbeiten in der Schwarzburger Straße nicht seinen gewohnten Weg nehmen konnte – da war einiges zu klären. Und dann kam Weiberfastnacht.

Unter den Zoch-Teilnehmern, die ganz überwiegend aus Höhenberg stammten, fielen natürlich die Gruppen aus der Kita St. Elisabeth und der Offenen Ganztagsgrundschule Weimarer Straße (GGS) ins Auge, letztere hatten sich ganz besonders bunt kostümiert. „„Bunt sind mir un bereit zu fleeche“, hatten sie auf ein großes Plakat gemalt, „ävver wo is dat Paradies?“ Das war durchaus politisch gemeint: „Unsere Lehrer sind alle sehr engagiert“, sagte GGS-Schulleiterin Mechthild Ballantine, „aber die äußeren Bedingungen an den Schulen sind derzeit leider nicht so gut.“

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