Kostenlos und nur kurzfristig über Instagram angekündigt: Die kölsche Surfpop-Band Planschemalöör hat am Freitagabend (30. Oktober) am Skatepark an der Südbrücke ein Überraschungskonzert gegeben. Die Stimmung unter den Zuschauern war ausgelassen.
Zahlreiche Fans kamen zum Auftritt, sangen mit und tanzten. Die Musiker hatten für ihr Publikum zudem ein ganz besonderes Geschenk vorbereitet. Gedacht war es nach Worten der Band für alle „Vor-Ort-Freaks“.
Neuer Song vorab für die Vor-Ort-Freaks
Schon wenige Stunden vor dem Konzert hatte Planschemalöör auf Instagram eine Andeutung gemacht: „Für diejenigen, die sich fragen, wann kommt endlich ‚Wo sind die Freaks?‘ raus, die neue Single von uns, habe ich heute gute Nachrichten ...“ An der Südbrücke werde man ein bisschen Musik machen, hieß es weiter. Mit dabei habe die Band aber auch einen QR-Code.
„Wo ihr euch den Song runterladen könnt“, lautete die Erklärung dazu. Und weiter: „Das heißt, ihr hört den Song vor allen anderen vor dem Release. Kommt einfach alle vorbei und ihr bekommt von uns den Song geschenkt.“
Offiziell erscheint „Wo sind die Freaks?“ erst am 6. November. Wer beim Überraschungskonzert vor Ort war, erhielt den Pre-Release nun bereits per QR-Code.
Wie sich die Gruppe selbst sieht, beschreibt sie auf ihrer Seite so: „Die Boyband spielt jedes Konzert mit so viel Energie, als wäre es ihr letztes, und landet dabei irgendwo zwischen Clubnacht, Festival und kölscher Familienfeier, bei der irgendwann niemand mehr weiß, wer eigentlich wen eingeladen hat. Es wird getanzt, geschwitzt, mitgesungen – und vor allem darf jeder so sein, wie er oder sie eben ist.“
Um genau dieses Thema drehe sich auch „Wo sind die Freaks?“, der neue Sessionshit 2026/27. „Der Song ist eine Liebeserklärung ans Verrücktsein. Daran, laut zu sein, wenn man laut sein will. Zu tanzen, wenn einem danach ist. Zu lieben, wen man liebt“, erklärt die Band. „Es geht um den Mut, man selbst zu sein und sich freizumachen von der Frage, was andere denken könnten.“
Dieses Lebensgefühl tragen Planschemalöör bereits seit 2018 auf die Bühne. Gespielt haben sie in Clubs und auf Festivals ebenso wie in der Kölner Philharmonie, im Gloria und auf der Deutzer Brücke. Mit dabei sind stets kölsches Jeföhl, viel Hätz und natürlich die blauen, viel zu kurzen Badehosen. (red)
