Ob Goldene Schallplatte von Wolfgang Niedecken und Herbert Grönemeyer oder signierte FC-Trikots: Mit den Erlösen der Auktion will Arsch Huh neue Projekte realisieren.
Für Demokratie-ProjekteArsch Huh versteigert Souvenirs von Kölner Größen auf Ebay

Wolfgang Niedecken mit einer Goldenen Schallplatte, die er für eine Ebay-Auktion des Arsch Huh e.V. zur Verfügung stellt.
Copyright: Niedecken
Der Verein Arsch Huh will mittels einer Online-Auktion Spenden für seine Arbeit gegen Rassismus in diesem Jahr sammeln. Versteigert werden unter anderem Tickets und Souvenirs von Künstlerinnen und Künstlern aus Köln, auch Artikel des 1. FC Köln können ersteigert werden.
Angeboten werden unter anderem signierte Goldene Schallplatten von Wolfgang Niedecken und Herbert Grönemeyer, Konzerttickets und ein „Meet and Greet“ mit Kasalla, Tickets und exklusive Produkte von Kölner Künstlerinnen und Künstlern sowie signierte Bälle und Trikots des 1. FC Köln. Weitere Artikel würden im Laufe der Woche ergänzt, wie Arsch Huh schreibt. Die Auktion läuft online über Ebay, zu finden sind die Stücke aber auch über arschhuh.de/auktionshammer. Geboten werden kann noch bis Montag, 19. Januar, um 10 Uhr.
Arsch Huh möchte mit Auktionen Projekte im Jahr 2026 finanzieren
Mit dem Erlös möchte Arsch Huh Projekte im Jahr 2026 finanzieren. „Ziel ist es, neue Formate zu entwickeln, kulturelle Begegnungsräume zu schaffen und Menschen aktiv zu mobilisieren, um das kölsche Selbstverständnis einer weltoffenen, bunten und demokratischen Stadt weiter zu stärken“, erklärt der Verein. Der Jahresbeginn sei traditionell eine Zeit der Vorsätze. „Doch in einer Phase, in der rechtsextreme Kräfte weiter an Einfluss gewinnen, rassistische Positionen normalisiert werden und die Demokratie zunehmend unter Druck gerät, braucht es mehr als gute Absichten. Es braucht sichtbares Handeln.“
Arsch Huh setzt sich bereits seit mehr als 30 Jahren gegen Neonazis, Rassismus und Ausgrenzung und für eine solidarische Stadtgesellschaft ein. Am 9. November 1992 fand die Großveranstaltung „Arsch huh, Zäng ussenander“ erstmals als Kundgebung gegen Rassismus, Intoleranz und rechtes Gedankengut auf dem Chlodwigplatz statt. Seitdem setzt Arsch Huh immer wieder Zeichen gegen Ausgrenzung und für eine solidarische Gesellschaft. (tli)

