Köln – Mit einem besonders perfiden Trick hat ein Betrüger in Köln einen fünfstelligen Geldbetrag von einem Ehepaar (66, 71) aus Bornheim erbeutet. Laut Polizei hatte der Mann Anrufe fingiert, durch die dem Ehepaar weis gemacht wurde, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und nur gegen eine Zahlung an die Hinterbliebenen würde die Tochter nicht festgenommen.
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Dafür ließ er zunächst eine Frau bei den Eheleuten anrufen, die sich als deren Tochter ausgab und „aufgelöst“ von dem Unfall berichtete. Diese gab das Telefon dann weiter an eine angebliche Polizisten, die den schockierten Eltern die Freilassung der Tochter gegen Geld anbot.
Geldübergabe in Köln-Niehl
Laut des Ehepaares soll ein circa 30 Jahre alter, etwa 1,70 Meter großer, schmaler Mann unter Tränen am vereinbarten Treffpunkt an der Pohlmannstraße in Köln-Niehl das Geld entgegen genommen haben. Er soll ein blaukariertes Hemd, eine dunkle kurze Hose, eine Sonnenbrille, einen Mund-Nasen-Schutz sowie eine dunkle Cappie getragen haben. Nach der Geldübergabe ging er gegen 15.45 Uhr in Richtung Nesselroderstraße davon. Hinweise nimmt die Polizei unter 0221 229-0 oder per an Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (red)



