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Volltrunken auf E-ScooterJunggesellenabschied endet auf Kölner Polizeiwache

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E-Scooter

Zwei Unfälle mit E-Scootern registrierte die Polizei in Ehrenfeld.

Köln – Ein feucht-fröhlicher Junggesellenabschied in Köln endete für drei Beteiligte aus dem Ruhrgebiet am Samstagabend auf der Polizeiwache. Die Männer im Alter zwischen 35 und 37 Jahren waren gerade mit E-Scootern in Ehrenfeld unterwegs, als einer kurz vor 22 Uhr am Melatengürtel stürzte und sich leicht verletzte. Die Polizei bekam den Vorfall mit und stellte 2,5 Promille bei dem 35-Jährigen fest.

Köln-Ehrenfeld: Weiterer Unfall mit E-Scooter

Den Begleitern des Gestürzten wurden 1,2 und 1,9 Promille Alkohol im Blut attestiert, ihnen wurden die Führerscheine abgenommen – der Gestürzte hatte seinen nicht dabei. Die drei Männer mussten noch zur Blutprobe mit auf die Wache, um die exakten Alkoholwerte zu ermitteln. Ihnen droht nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und der dauerhafte Entzug der Fahrerlaubnis.

Gegen zwei Uhr nahmen die Polizisten aus Ehrenfeld einen weiteren Unfall mit einem betrunkenen E-Scooter-Fahrer auf, wie die Polizei mitteilt. Ein Jugendlicher war mit 2,2 Promille auf der Piusstraße mit seinem E-Scooter gegen ein geparktes Auto gefahren. „Für den 16 Jahre alten Kölner endete der Versuch, volltrunken einen E-Scooter zu fahren, in einem Krankenhaus“, teilte die Polizei mit.

Kölner Polizei sucht flüchtigen Fahrradfahrer

Im Fall eines flüchtigen Radfahrers sucht die Polizei indes Zeugen. Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag (16. Juni) auf dem Stammheimer Ufer in Mülheim fahndet die Polizei nach dem  flüchtigen Radfahrer.

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Gegen 12 Uhr soll der „sehr jung aussehende Radfahrer“ mit dunklen Haaren und einem dunkelblauen T-Shirt in Richtung Mülheim die Fahrspur einer älteren Dame in Fahrtrichtung Stammheim gekreuzt haben, sodass diese mit ihrem Rad stürzte und sich dabei schwer verletzte. „Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Gestürzte zu kümmern“, so die Polizei.

Hinweise zu dem Flüchtigen nimmt das Verkehrskommissariat 2 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (hpu)