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Open-Air in MülheimKölner Keupstraße veranstaltet Fastenbrechen – und alle sind eingeladen

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Viele Menschen an einem langen Tisch. Im Hintergrund die Geschäfte und Läden der Keupstraße.

Iftar: So sah das Fastenbrechen der IG Keupstraße im Jahr 2025 aus. Auch in diesem Jahr werden viele Menschen erwartet. (Archivbild)

Die IG Keupstraße lädt auch in diesem Jahr zum großen Iftar ein. Tausende Menschen werden erwartet.

Für Mittwoch (18. März) lädt die Interessengemeinschaft (IG) Keupstraße in Köln-Mülheim zum Fastenbrechen unter freiem Himmel ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die gemeinsam mit den Geschäftsinhabern essen und ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen möchten. 

Das Fastenbrechen, Iftar, beginnt nach Sonnenuntergang. Nach einem kurzen Gebet (Dua) wird traditionell zunächst eine Dattel mit Wasser gereicht. Die Gäste nehmen an einer rund 300 Meter langen Tafel Platz, die sich zwischen türkischen Restaurants, Backstuben und Modegeschäften erstreckt. In den vergangenen Jahren kamen zu dem gemeinsamen Essen mehrere Tausend Menschen zusammen.

Iftar in Köln: Alle sind eingeladen

Die Geschäftsleute der Keupstraße übernehmen die Kosten für das Iftar. Trotz des religiösen Hintergrundes ist jeder willkommen, völlig unabhängig von der eigenen Religion.

Die Keupstraße gilt als Zentrum der türkischen Gemeinde in Mülheim. Seit einem Nagelbombenanschlag der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) am 9. Juni 2004 setzt sich die IG Keupstraße gegen Rassismus ein. (red)