Teil des Miqua soll früher öffnenInterims-Ausstellung im Kölner Praetorium – Gebäudetechnik muss umgeplant werden

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Die Baustelle MiQua, jüdisches Museum im Archäologischen Quartier vor dem Historischen Rathaus mit dem Dom im Hintergrund.

Die Baustelle des MiQua im Juni 2022 (Symbolfoto).

Die Stadt Köln und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) planen eine Interims-Ausstellung im Praetorium.

Um eine Interims-Ausstellung im Praetorium – dem Amtssitz des römischen Statthalters – neben dem Rathaus in der Altstadt zu ermöglichen, ist eine Umplanung der Gebäudetechnik für das künftige Jüdische Museum notwendig. Das teilte das Kulturdezernat mit.

Da der Eröffnungstermin für das Miqua genannte Museum auf 2026 verschoben wurde, soll es der Öffentlichkeit bereits vor der Fertigstellung bekannt gemacht werden. „Es besteht Einvernehmen bei allen Projektbeteiligten, dass eine Interims-Ausstellung im Praetorium eine vorzeitige Erlebbarkeit des Miqua bietet und somit positiv in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird“, so das Kulturdezernat. Da das Praetorium aber lediglich ein Teil des neuen Museums sein wird, sich sämtliche technischen Anlagen im Museumsneubau befinden und nur gemeinsam in Betrieb genommen werden könnten, müsste die Technik für einen unabhängigen Betrieb des Praetoriums nun noch einmal umgeplant werden.

Museumseröffnung in Köln im Jahr 2026

Das beinhalte auch die Notwendigkeit eines neuen, zeitlich begrenzten Bauantrags. Dieser soll unmittelbar nach einem positiven Beschluss der politischen Gremien gestellt werden. Mit der Genehmigung sei voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres zu rechnen. Die Interims-Ausstellung soll dann im ersten Quartel 2024 eröffnet werden und so lange laufen, bis das Museum 2026 eröffnen kann.

Das Kulturdezernat rechnet mit Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro, welche die Stadt Köln und der Landschaftsverband Rheinland als Betreiber jeweils hälftig übernehmen sollen. Es wird mit Einnahmen von 480 000 Euro kalkuliert.

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