Köln – Der 68 Jahre alte Kölner Obdachlose Jean-Pierre ist aus dem künstlichen Koma erwacht, wie der „Express“ berichtet. Der Mann war von zwei Jugendlichen niedergetreten und am Kopf verletzt worden. Er musste zwei Mal wegen einer Hirnblutung operiert werden. Sein Zustand wurde als kritisch eingeschätzt. Den Ärzten zufolge waren die Tage nach den Operationen entscheidend.
Die beiden jungen Männer waren nach einem verbalen Streit auf den Mann losgegangen. Einer weiterer Jugendlicher filmte die Tat. In dem Video ist zu sehen, wie Jean-Pierre nach dem Tritt gegen den Kopf sofort ohnmächtig nach hinten kippt. Fatal: Der Schutzreflex seines Körpers, die Arme nach hinten zu reißen, um den Sturz zu mildern, setzte nicht ein. Daher knallte er mit dem Hinterkopf so heftig auf, dass er schwerste Kopfverletzungen erlitt.
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Zunächst kam der 68-Jährige ins nächstgelegene Krankenhaus, dem St. Vinzenz in Nippes. Doch verlegte man ihn später in die Uniklinik, denn dort konnten ihn die Neurologen besser behandeln. Jean-Pierre wurde notoperiert, um den Hirndruck zu mindern und ein Sterben der Gehirnzellen zu unterbinden. (red)

