Deutschland-TicketKölner Rat will langfristige Finanzierung für das 49-Euro-Ticket

Lesezeit 1 Minute
Ein Zug der Deutschen Bahn fährt in einen Bahnhof ein.

Am 1. Mai soll das Deutschland-Ticket kommen. (Symbolbild)

Der Rat der Stadt Köln fordert, dass Land und Bund die Kosten für das Ticket ausgleichen sollen.

Der Rat hat die Landes- und Bundesregierung am Donnerstag aufgefordert auf, dass die Kosten, die für die Städte durch die Einführung des Deutschland-Tickets für Bus und Bahn entstehen, ausgeglichen werden.

Die Finanzierung soll „auch über 2025 hinaus sichergestellt werden“, heißt es in dem Antrag, der von einer breiten Mehrheit des Rates gestellt wurde. Eine weitere Forderung: Die Kommunen oder deren Verkehrsunternehmen sollen an den weiteren Verhandlungen beteiligt werden.

Zuletzt kritisierte auch KVB-Chefin Stefanie Haaks, dass es Unklarheiten bei der Finanzierung des Tickets gebe. Insbesondere sieht sie die Gefahr, dass der Ausbau des Netzes unter dem Ticket leidet, weil die Verkäufe nicht mehr im Ausbau-Topf landen.

Der Rat adressierte neben Land und Bund auch die Verwaltung und die KVB, sich für eine intensivere Beteiligung der Kommunen einzusetzen. (pg)

Nachtmodus
KStA abonnieren