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„Veränderte Rahmenbedinungen“Stadt Köln zieht sich weitestgehend von der Plattform „X“ zurück

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Elon Musk im Anzug und Hemd vor einer Leinwand mit der Aufschrift "Viva Technology"

Elon Musk hatte kurz vor dem Statement der Stadt Köln angekündigt, Gebühren für die bisher kostenfreie Plattform einzuführen

Die Stadt Köln angekündigt, „X“ nur noch eingeschränkt zu nutzen. Zuvor äußerte bereits ein Ratsherr Bedenken an dem Netzwerk.

Die Stadt Köln hat sich dazu entschieden, sich weitestgehend von der Plattform X (ehemals Twitter) zurückzuziehen. In einem Beitrag gab sie bekannt, sich vorerst nur noch bei Informationen zum Rat oder Eilmeildungen wie dem Fund einer Weltkriegsbombe über „X“ zu melden.

 „Seit Längerem schon beobachten wir die Entwicklungen auf X mit Sorge“, begründete die Stadt ihren Rückzug. In ihrem Beitrag wird außerdem von „veränderten Rahmenbedingungen“ des Netzwerks gesprochen, das Ende Oktober 2022 Elon Musk übernommen wurde.

Einige Stunden zuvor hatte Musk angekündigt, das Einführen von Gebühren für das Veröffentlichen, Zitieren und Teilen von Beiträgen zu testen. Der milliardenschwere Unternehmer und Leiter von „Tesla“ und „Space X“ bezeichnete den Schritt als Maßnahme gegen Bots.

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Die Debatte um das Online-Netzwerk ist in der Kölner Lokalpolitik nicht neu. Am Dienstag (17. Oktober) hatte Einzelmandatsträger Thor Zimmermann gefordert, den „X“-Account der Stadt Köln mit mehr als 60.000 Followern komplett zu löschen.

Musk wird immer wieder für seine Neuerungen krititisert. Nach seiner Übernahme entließ er zum Beispiel die Hälfte seiner Mitarbeitenden und ließ Accounts reaktivieren, die zuvor wegen der Verbreitung von Fake News gesperrt worden waren (red).

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