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Verdacht der PolizeiKölnerin wollte ihre Mutter mit Medikament töten

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Zwei Streifenwagen der Kölner Polizei

Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Totschlag gegen eine Kölnerin.

Die 88-Jährige schwebte anfangs in Lebensgefahr, inzwischen ist ihr Zustand stabil. 

Eine Kölnerin steht im Verdacht, ihre 88-jährige Mutter mit Medikamenten vergiftet zu haben, um sie zu töten. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen dringenden Verdachts des versuchten Totschlags.

Nach allem, was bisher bekannt ist, soll die Beschuldigte ihrer Mutter „Medikamente verabreicht haben, für die keinerlei Indikation vorlag“, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Die 88-Jährige lebt in einem Pflegeheim. „Sie war danach im lebensbedrohlichen Zustand in eine Klinik gebracht worden“, berichtete ein Polizeisprecher. Wer sie dorthin brachte, teilten die Ermittler nicht mit. Auch um welche Medikamente es geht, behielten sie „aus ermittlungstaktischen Gründen“ für sich.

Köln: Tochter sitzt in Untersuchungshaft

Die Ärzte im Krankenhaus schöpften Verdacht und schalteten die Polizei ein. Inzwischen ist die 88-Jährige außer Lebensgefahr. Die Polizei bildete eine Mordkommission. Schon nach den ersten Untersuchungen, so heißt es, habe sich ein Verdacht gegen die Tochter ergeben – und schließlich erhärtet.

Das Motiv der Beschuldigten ist noch unklar. Jedoch gehen die Ermittler nach bisherigen Erkenntnissen nicht davon aus, dass die Tat etwa in Absprache oder sogar auf Verlangen der 88-Jährigen geschah.

Am Dienstag wurde die Tochter festgenommen, am Mittwoch erließ ein Richter Haftbefehl. Die Frau sitzt nun in Untersuchungshaft in der JVA Ossendorf. (ts)