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Kölner Lanxess-ArenaVideowürfel wurde zerlegt und landet auf dem Schrott

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Beim Zerkleinern flogen die Funken

Köln – Nach rund zwölf Jahren hat der Videowürfel, der inmitten der Lanxess-Arena in bis zu 40 Metern Höhe unter dem Dach hing und den Zuschauern Nahaufnahmen von Konzerten und Sportevents vermittelte, ausgedient und soll teilweise auf dem Schrott landen. Für die Umbauten nutzt man die veranstaltungsfreie Sommerpause – es geht erst am 11. August mit den „Helden des Handballs“ weiter.

Das Stahlgerippe wurde demontiert und soll verschrottet werden

In den vergangen Tagen wurde der 19 Tonnen schwere Würfel mit seinen vier LED-Wänden demontiert, am Dienstag wurde nun die tragende Stahlkonstruktion zerflext und zerkleinert. Da flogen ganz ordentlich die Funken durch die Arena. Für die Überreste des Stahlgerippes interessieren sich wohl schon einige Schrotthändler, für die vier noch brauchbaren LED-Tafeln – jeweils 5,20 Meter mal 5,20 Meter groß – sucht die Arena noch einen Abnehmer. „Damit können sicher noch 60000 Betriebsstunden gefahren werden“, sagt Arena Sprecher Tomasz Grenke. „Das lohnt sich schon noch für andere Hallen, Spielstätten oder Kinos. Für eine Privatwohnung ist das wohl eher nichts.“

Der Video-Würfel wurde bei vielen Events eingesetzt

Als Ersatz für den Würfel wurden bereit vier größere und leistungsfähigere LED-Wände (acht Meter breit und 4,50 Meter hoch) mit verbesserten Bildauflösungen angeschafft, die unabhängig voneinander in der Arena-Decke baumeln und eingesetzt werden können. Um diese montieren und befestigen zu können, wird in den nächsten Wochen im Hallendach eine neue Stahlkon-struktion (15 mal zwölf Meter) geschaffen.

Zusätzlich läuft derzeit schon die Installation des sogenannten „Fasciaboards“ auf Hochtouren. Dieser „LED-Ring“ (302 Meter lang, 77 Zentimeter breit) verläuft auf dem ersten Logenring einmal komplett um die Arena herum„Das wird das Entertainment- und Showprogramm aufwerten“, glaubt Grenke. „Da kann man viele lustige Sachen mit machen.“