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Am Kölner HauptbahnhofBundespolizei stellt drei mutmaßliche Drogendealer

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Drogenfund Hauptbahnhof

Die Bundespolizei stellte am Hauptbahnhof am Wochenende diese Drogen und Bargeld sicher.

Köln – Die Bundespolizei hat am Wochenende am Kölner Hauptbahnhof gleich drei mutmaßliche Drogendealer gestellt. Bei den voneinander unabhängigen Kontrollen fanden die Beamten eine größere Menge Drogen, schrieben drei Anzeigen und nahmen einen der Männer fest.

Am Samstagfrüh gegen 1.45 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei in der Vorhalle des Kölner Hauptbahnhofs einen 26-Jährigen aus Bergisch Gladbach. Dieser floh während der Kontrolle über den Bahnhofsvorplatz. Die Beamten konnten den Mann einholen. Auf der Dienststelle wurden in der Bauchtasche des 26-Jährigen 13 Kokain-Röhrchen und verschreibungspflichtige Medikamente gefunden. Der Mann ist bereits wegen Drogenhandels und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte polizeibekannt.

Kokainröhrchen

Diese Kokainröhrchen trug einer der Männer bei sich.

Am Sonntagfrüh gegen 00.10 Uhr wurde am Bahnsteig 11 bei einer weiteren Kontrolle ein 40-Jähriger auffällig. Es stellte sich heraus, dass der Mann wegen Betäubungsmittelhandels bekannt ist. Bei einer Durchsuchung seiner Sachen fanden die Bundespolizisten größere Mengen verschiedener Drogen, Abpackmaterialien, eine größere Menge Bargeld sowie ein Kupferkabel, das vermutlich als Abwehrmittel eingesetzt werden sollte. Der wohnungslose Mann wurde aufgrund der Fluchtgefahr vorläufig festgenommen und wegen versuchten Handels mit Betäubungsmitteln angezeigt.

Bei einer dritten Kontrolle am Sonntagfrüh um 9.15 Uhr am Gleis 8 wurde die Bundespolizei auf einen 43-Jährigen Bornheimer aufmerksam, der nervös gewirkt hätte. Den Beamten gab er freiwillig ein Teppichmesser und auf Nachfrage eine Zigarettenschachtel mit Joints heraus. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten größere Mengen Drogen und Utensilien zum Abpacken beim 43-Jährigen. Der Mann stimmte einer Wohnungsdurchsuchung zu. Vor Ort wurden Amphetamine, Marihuana, Tabletten und Zubereitungsmaterialien gefunden. Die Bundespolizei leitete ein Verfahren wegen unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes und versuchtem Handel ein. (red)