Köln – Ein Streit um eine falsch getragene Maske hat Freitagnacht zu einem Einsatz der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof geführt. Ein 58-jähriger Reisender beschwerte sich über einen Mann, der seine Mund-Nasen-Bedeckung nicht korrekt trug, den Mindestabstand nicht einhielt und ihn bedrängen würde.
Als die Bundespolizisten den 24-jährigen Kölner darauf ansprachen, wurde er aggressiv. Da der Mann den Aufforderungen der Beamten nicht nachkam, hielten sie ihn am Arm fest, um ihn in die Diensträume am Hauptbahnhof zu führen. Dagegen wehrte der Mann sich vehement mit den Armen und ballte die Fäuste. Die Polizisten legten dem 24-Jährigen daher Handschellen an, nur unter großem Kraftaufwand konnte er in die Dienststelle gebracht werden.
Dort trat der Mann mehrfach nach den Beamten, weshalb ihm zusätzlich Fußfesseln angelegt wurden. Erst um kurz vor Mitternacht beruhigte sich der 24-Jährige und konnte aus den Diensträumen entlassen werden. Die Bundespolizei stellte eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. (red)

