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Polarisierende Performance in KölnKunstkollektiv zeigt Theaterstück über Protestsuizid

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Eine Frau blickt stoisch geradeaus und eine weitere, in einen weißen Schutzanzug gehüllte Person sind auf dem Bild zu sehen.

Das Krux Kollektiv zeigt vom 5. bis 8. Oktober sowie vom 23. bis 26. November die Performance „Ein Mensch ist keine Fackel“.

Die Performance „Ein Mensch ist keine Fackel“ zeigt das Phänomen Protestsuizid in politischen Systemen.

Das Kölner Künstlerinnen und Künstler-Kollektiv „Krux“ präsentiert im Orangerie Theater erstmals ihre Performance „Ein Mensch ist keine Fackel“, die das Phänomen Protestsuizid durch Selbstverbrennung thematisiert. Die Tänzerinnen Saskia Rudat und Sophia Otto untermalen ihre Performance, die vom 5. Oktober bis zum 8. Oktober um jeweils 20 Uhr gezeigt wird, mit der gleichnamigen Soundinstallation. Das zweiteilige Stück bündelt Stimmen real stattgefundener Selbstverbrennungen und eröffnet einen Diskurs über die Sichtbarkeit von Menschen in politischen Systemen.

Zwischen 18 Lautsprechern und den Performerinnen und Performern ist das Publikum eingeladen, sich frei im nicht bestuhlten Raum zu bewegen. Währenddessen erklingen aus den Lautsprechern die politischen Forderungen von 22 Menschen, die Protestsuizid durch Selbstverbrennung begangen haben. Begleitend zum Audiomaterial erfolgt eine Performance über den Wunsch, Veränderungen in der Gesellschaft herbeizuführen.

„Ein Mensch ist keine Fackel – Eine Performance von Krux“ kann noch bis zum 8. Oktober und vom 23. bis 26. November 2023 jeweils um 20 Uhr im Orangerie Theater in Köln besucht werden.