Die Träger des diesjährigen Kölner Recherchepreises für junge Journalisten stehen fest. Aus rund 70 Einsendungen, etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr, wählte die Jury die nach ihrer Ansicht drei bemerkenswertesten Arbeiten aus. Die Preisverleihung findet am kommenden Montag, dem 9. November, im Rahmen eines Festakts im Neven DuMont Haus statt. Erst dann werden die Namen der prämierten Journalistinnen und Journalisten bekanntgegeben, die – wie die Ausschreibung des Preises es vorsieht – unter 36 Jahre alt sind und bei regionalen Tageszeitungen oder unabhängigen journalistischen Plattformen mit einem Schwerpunkt auf lokaler und regionaler Berichterstattung arbeiten.

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Der Kölner Recherchepreis wurde 2023 als Nachfolger des „Gutenberg-Preises“ gemeinsam vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der Kölner Lingen-Stiftung ins Leben gerufen. Er ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und würdigt die investigative Recherche als einen „Grundpfeiler des Qualitätsjournalismus“. Der Jury unter Vorsitz von Joachim Frank (Chefkorrespondent „Kölner Stadt-Anzeiger“) gehören auch Annette Binninger (Chefredakteurin „Sächsische Zeitung“), Frieder Roeingh (ehemaliger Chefredakteur „Allgemeine Zeitung“ Mainz) und Anke Vehmeier (Leiterin des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung) an.

Isabella Neven DuMont und Christian DuMont Schütte, Herausgeberin und Herausgeber des Kölner Stadt-Anzeiger begrüßen die Gäste zur Verleihung des Kölner Recherchepreises 202.
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Zur Preisverleihung, unterstützt von der Sparkasse Köln-Bonn, werden neben den Preisträgerinnen und Preisträgern Gäste aus Medien, Kultur und Wissenschaft erwartet. Gastgeber der Feier im Neven DuMont Haus sind die Herausgeberin und der Herausgeber des „Kölner Stadt-Anzeiger“, Isabelle Neven DuMont und Christian DuMont Schütte. Der Chefredakteur der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Halle) und der „Magdeburger Volksstimme“, Marc Rath, hält einen Impulsvortrag unter dem Titel „Fels in der blauen Brandung? Lokaljournalismus vor neuen Herausforderungen – in Sachsen-Anhalt und anderswo“. (jf)
