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„Eine Schule, die die Lernenden abholt" Kölner VHS erhält eine Auszeichnung

VHS

VHS-Leiter Jakob Schüller und Qualitätsbeauftragte Amelie Wangrin (M.) mit Gutachterin Marina Scheffler

Köln  – Die Volkshochschule Köln hat ihr Programm für die zweite Jahreshälfte 2021 vorgestellt. Insgesamt gibt es 2600 Veranstaltungen, davon 800 online oder digital angereichert. Einige Lernende hätten sich in der Pandemie-Zeit durchaus an die digitalen Angebote gewöhnt – dennoch gibt es laut  VHS-Leiter Jakob Schüller bei mindestens der Hälfte der Lernenden den Wunsch nach einer schnellen Rückkehr zu Präsenz-Angeboten. „Denn Kommunikation und Austausch sind und bleiben unter den Lernenden die wichtigsten Aspekte der VHS.“ Vor allem die Grundkurse, in denen Deutsch als Fremdsprache vermittelt wird, werden nun wieder im Präsenzunterricht angeboten.

Aufarbeiten der Pandemie-Lücke

Auch gibt es Kurse speziell in den Fächern Mathe, Englisch und Deutsch, in denen Schüler und Schülerinnen die in der Pandemie entstandenen Lernrückstände aufarbeiten können. Das Jahresthema lautet diesmal „Wissenschaf(f)t“ – angeboten werden 20 Veranstaltungen zu Klimakrise, Meinungsmache im Internet und Mechanismen der digitalen Demokratie.  Anlässlich des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wird die Veranstaltungsreihe „Shalom, Kölle!“ bei 40 Terminen jüdisches Leben besonders in Köln näher betrachten.

VHS wieder in den Veedeln

Alles zum Thema Corona

Stolz ist Schüller, dass die VHS auch wieder in den Veedeln vertreten ist. Fünf zusätzliche Stellen wurden geschaffen, so dass nun in Mülheim, Porz und Ehrenfeld wieder Ansprechpartner vor Ort sind. Für Kalk ist dies ebenfalls angestrebt. Darüber hinaus konnten während der Krise allen freiberuflichen Dozierenden Ausfallhonorare gezahlt werden. So konnten alle Lehrenden gehalten werden. „Das sind schließlich diejenigen, die für die Qualität des Unterrichts sorgen“, so Schüller.

Zum neuen Semester gab es auch eine Auszeichnung. Die VHS Köln hat zum fünften Mal das Zertifikat für „Lernorientierte Qualitätssteigerung in der Weiterbildung“ verliehen bekommen, das für vier Jahre gültig ist. Die unabhängige Gutachterin Marina Scheffler überreichte Jakob Schüller und der Qualitätsbeauftragten des Amts für Weiterbildung, Amelie Wangrin, die Urkunde. Das Zertifikat ist vergleichbar mit einer ISO-Zertifizierung, die Produkte und Dienstleistungen prüft. Es bescheinigt der VHS eine hohe Qualität im Bildungs- und Beratungsangebot – nicht zuletzt ist dies eine wesentliche Voraussetzung für die Förderung nach dem Weiterbildungsgesetz NRW.

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Scheffler bezeichnete die VHS als „eine Organisation, die Lust auf Weiterentwicklung hat“. Lernende müssten im Mittelpunkt stehen, was von der VHS bewiesen wurde: „Die VHS Köln ist keine Lernfabrik, sondern eine Schule, die die Lernenden wirklich abholt und gut berät.“ Außerdem lobte sie die Digitalisierungsstrategie – angesichts wieder steigender Corona-Zahlen sei die VHS auch für den kommenden Herbst „bestens gewappnet“.