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Zwölf Betrugsversuche an einem TagKölnerin fällt auf falsche Polizisten rein

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Als falsche Polizisten bringen die Betrüger ihre Opfer am Telefon dazu, einem Komplizen Geld und Schmuck zu übergeben.

Köln – Zwölf besorgte Bürger haben sich am Donnerstag bei der Kölner Polizei gemeldet. Sie alle meldeten Betrugsversuche durch falsche Polizisten. In einem Fall erbeuteten die Betrüger in Köln-Ensen mehrere Tausend Euro einer 54-Jährigen. Die Frau war bereits am Vortag angerufen worden. „Sie sind Opfer eines Bankbetrugs. Das haben unsere verdeckten Ermittlungen ergeben. Bei Ihrer Bank gibt es einen Spitzel, der Ihre Daten herausgegeben hat. Er wird morgen vernommen. Nach seinem Geständnis helfen wir Ihnen bei der Sicherung Ihres Geldes. Dazu rufen wir Sie morgen früh an und vereinbaren mit Ihnen die Übergabe“, zitierte die Geschädigte die Betrüger später in ihrer Aussage bei der Polizei. Die Frau meldete sich noch am selben Abend für den nächsten Tag bei Ihrem Arbeitgeber krank – im Glauben, der „echten“ Polizei zu helfen.

Kölnerin geht zur Polizei

Am folgenden Tag rief der Betrüger gegen neun Uhr erneut an und forderte sie auf, ihre Ersparnisse von der Bank zu holen. Das Geld übergab sie später an einen angeblichen Kollegen des Anrufers, der an der Tür geklingelt hatte. Für ihre Mithilfe bei den polizeilichen Ermittlungen versprach ihr der Betrüger 10.000 Euro nach der Abholung, sie solle dazu auf einen Rückruf warten. Als die 54-Jährige mehrere Stunden später immer noch keinen Anruf erhalten hatte, ging sie zur Polizei. Diese klärte sie über den Betrug auf. (red)