Saarländer entwickelt KölschGPT„Et Levve ohne de KStA wär doch jarnit existenzfähig“

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Über der Stadt hängen dunkle Wolken.

ChatGPT gibt es jetzt auch in einer Kölschen Variante. Entwickelt wurde sie im Saarland. (Symbolfoto)

ChatGPT gibt es jetzt auch als Kölsche Variante. Entwickelt hat sie ein Mann aus dem Saarland.

Die Künstliche Intelligenz ChatGPT ist mittlerweile in aller Munde und es gibt kaum jemanden, der nicht zumindest schon mal mit dem Chatbot herumexperimentiert hat. Für Kölner und Kölnerinnen gibt es jetzt auch eine Kölsche Variante des Programms – KölschGPT.

Dahinter steckt der 38-jährige Physiker und Beamte Alain Knorr aus dem saarländischen St. Wendel. Knorr hat neben der kölschen Variante auch schon eine hessische, pfälzische und sächsische Variante des bekannten Chatbots online gestellt.

Selbsttest mit KölschGPT: Kölner Optimismus

Und tatsächlich, der Selbsttest zeigt, dass auch die Kölsche Variante viele passende Antworten parat hat. Auf die Frage wie es geht, antwortet uns KölschGPT: „Tach, wat jeit? Die Lage es joot, die Sönn schingk, et Levve es schön!“ Auf den Hinweis, dass aktuell aber nicht wirklich die Sonne in Köln scheint, antwortet KölschGPT: „Do musch bloß richtich hinluure. Die Sönn sching schon, nur ess se oft von dä Wölke janz verschlammt.“ So sieht Kölner Optimismus aus. 

Und auch den Kölner Stadt-Anzeiger kennt KölschGPT natürlich und geht sogar so weit, zu sagen: „Et Levve ohne de KStA wär doch jarnit existenzfähig“. Ein bisschen zu viel der Schmeichelei. Nichtsdestotrotz, beim Selbsttest wird klar, dass KölschGPT mehr als nur Jux und Dollerei ist. Die Ein- und Ausgaben des ChatBots werden übertragen an Google Cloud Server sowie an das KI-System ChatGPT und deren Sprachmodelle.

Wer KölschGPT mal ausprobieren möchte, kann dies auf der Webseite koelschbot.de tun. (red)

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