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KStA-Genuss-ClubEinblicke hinter die Kulissen des Restaurant Augustin

3 min

70 Gäste genossen bei der zweiten Ausgabe des KStA-Genuss-Clubs ein Vier-Gang-Menü von Eric Werner und seinem Team.

Die ersten beiden Wow-Effekte gibt es schon vor dem ersten Bissen. Der erste gebührt beim Eintreten dem eindrucksvollen Lichtergarten – unzählige Lampen, Lichter, Kronleuchter an der Decke des Restaurants, die dem Augustin im Kunibertsviertel zumindest im Innenbereich sein Gesicht geben. Denn da ist ja noch der zweite Wow-Moment, der dem üppigen Innenhof zu verdanken ist. In der Kölner Gastro-Landschaft sucht dieser mit seinen bewachsenen Fassaden wohl vergeblich seinesgleichen. Perfekte Kulisse also für die zweite Ausgabe des KStA-Genuss-Clubs, der Gastro-Community des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Eric Werner, ehemals jüngster Zwei-Sterne-Koch Deutschlands.

Eric Werner, ehemals jüngster Zwei-Sterne-Koch Deutschlands

Das Team des Augustin um Gastgeber Eric Werner tischte den 70 Gästen ein Vier-Gang-Menü mit vor allem deutsch-französischen Einflüssen auf. Sanft geräucherte Forelle, eine Art Seeteufel-Roulade mit Basilikum und Garnelencreme in einer Bouillabaisse, gebeizte und rosa gebratene Lammkeule aus der Eifel im Hauptgang und zum Abschluss Herzkirschen mit Vanilleeis, Cheesecake, Karamell und Kaffee-Kombucha.

Einblicke hinter die Kulissen des Augustin

Noch vor dem ersten Gang erzählt Eric Werner, einst Deutschlands jüngster Zwei-Sterne-Koch, was sich in einem Restaurant alles abspielt, und wovon der Gast nichts mitbekommt – vom Einkauf der Produkte, von der saisonal wechselnden Zusammenstellung der Karte und den Abläufen in der Küche. „Die wichtigste Ideengeberin ist die Natur, die jede Woche immer wieder neue Lebensmittel auf den Markt bringt“, sagt Werner. Er erzählt die Geschichte, wie er vor wenigen Jahren auf das Lokal im denkmalgeschützten ehemaligen Kolpinghaus in der Dagobertstraße stieß, in Windeseile umbaute und das Augustin im Herbst 2022 eröffnete.

Zur Vorspeise servierte das Augustin Forelle.

Zur Vorspeise servierte das Augustin Forelle.

Bei allem, was im Restaurant passiert, komme es auf die Teamleistung an. Der Betrieb müsse schließlich auch laufen, wenn der Chef nicht da ist. Dass genau das so gut funktioniert, liegt im Augustin auch an Werners Sous-Chefin Mona Baumgarten, mit der er bereits zehn Jahre zusammenarbeitet. Eine Herzensangelegenheit ist dem Gastronomen auch die Nachwuchsförderung. „Wer nicht selbst ausbildet, darf sich nicht darüber beschweren, dass er keinen Nachwuchs in der Küche oder im Service findet.“

Ein Dank an alle liebevollen Großeltern

Vor dem Hauptgang berichtet Eric Werners Frau Karin, die im Hintergrund die Fäden zusammenhält, wie sie für die Zusammenstellung des Lampengartens einen Antiquitätenhändler leerkaufte und wie zwei Handwerker mit einem Podest drei Tage lang dafür brauchten, die Lampen aufzuhängen. Großen Applaus gab es für den Dank, den Karin Werner stellvertretend an alle liebevollen Großeltern dieser Welt richtete. „Sie ermöglichen Menschen mit Kindern wie Eric und mir, ihre Träume zu verwirklichen, weil sie Betreuungsausfälle oder Spätschichten so organisieren, dass Kinder gar nicht merken, wenn wir mal nicht da sind.“

Begeistert vom Abend im Augustin waren auch die Freundinnen Claudia und Uschi. „Wir haben super lecker gegessen und uns schön unterhalten. Nicht nur mit uns, sondern auch mit den Leuten an unserem Tisch“, sagt Claudia. „Das Ambiente war super schön“, findet Mara, die mit ihrer Freundin Doreen ins Augustin gekommen war. Besonders stimmungsvoll wurde es, als es langsam dunkler wurde und die vielen kleinen Teelichter den Innenhof dezent erleuchteten. 

Der KStA-Genuss-Club bietet in den kommenden Wochen und Monaten viele weitere Veranstaltungen an Kölner Genuss-Orten an. Clubmitglieder erfahren als erste von allen künftigen Angeboten. Hier geht es zur kostenlosen und unverbindlichen Anmeldung