Abo

Kurioser Polizei-EinsatzKölner entflieht Quarantäne und bricht sich dabei das Gesäß

1 min
Quarantäne Symbolbild IMAGO

Symbolbild

Köln – Beim Versuch, seiner Quarantäne zu entkommen, hat sich ein mit Corona infizierter Kölner am Montag das Gesäß gebrochen. Das berichtet die Polizei und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Der Mann wohnt in einem Wohnheim in Ehrenfeld. Wegen seines positiven Befundes hätte er dort noch bis zum zweiten Weihnachtstag in Quarantäne bleiben müssen. Doch er hatte offenbar andere Pläne.

Zeugin alarmierte die Polizei

Eine Zeugin meldete sich über Notruf bei der Polizei und berichtete: „Da seilt sich gerade einer ab.“ Und tatsächlich: Der 53-Jährige war an einem Bettlaken aus dem Fenster geklettert. Dabei stürzte er ab und brach sich das Gesäß. Dennoch lief er zu Fuß davon und konnte von Streifenbeamten erst knapp einen Kilometer weiter aufgehalten werden.

Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Weil er sich dort aber nach Angaben eines Polizeisprechers nicht beruhigen wollte, musste er vorübergehend gefesselt werden. Nun erwartet ihn ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Quarantäne-Auflagen. (ts)