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Abgebranntes Flüchtlingscamp Kölner Zweitklässler zeigen Flagge für Moria

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Schülerinnen und Schüler der Klasse 2c von der Widdersdorfer "OGS im Kamp" 

Widdersdorf – Als die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2c der Widderdorfer „OGS im Kamp“ am Dienstagmorgen ihren Klassenraum betraten, waren die meisten von ihnen sichtlich betroffen – und konnten sich nicht auf den Unterricht konzentrieren.

Immer wieder erzählte eine Schülerin mit feuchten Augen von einem Beitrag, den sie in der Kindernachrichtensendung Logo gesehen und der sie sehr traurig gemacht hatte: Er handelte von den verheerenden Zuständen im abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos.

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„Ich spürte, dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr bestürzt waren und etwas unternehmen wollten, um ihrer Solidarität und Trauer Ausdruck zu verleihen – wahrscheinlich umso mehr, da sie sich mit dem Thema Flucht intensiv auseinandersetzen, seitdem sie einen neuen Mitschüler haben, der aus dem Irak fliehen musste“, erzählt Klassenbetreuerin Caroline Sauer.

Da eine spontane öffentliche Demonstration gerade in Corona-Zeiten nicht in Frage kam, beschloss Sauer kurzerhand gemeinsam mit den Kindern Plakate zu malen – und sie auf dem Pausenhof zu präsentieren. „Sie waren stolz wie Holz“, sagt Sauer, „und ich war es auch, darauf, dass so junge Menschen politisches Interesse, Engagement und Solidarität zeigen.“