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Verdacht auf BetrugBankmitarbeiter verhindert Geldübergabe in Köln-Sülz

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An der Tür eines Streifenwagens steht der Schriftzug „Polizei“.

Die Polizei erwischte zwei mutmaßliche Betrüger in Köln auf frischer Tat. (Symbolbild)

Einem aufmerksamen Bankangestellten ist es zu verdanken, dass zwei mutmaßliche Betrüger festgenommen werden konnten.

Die Kölner Polizei hat am Donnerstagnachmittag (9. Juli) zwei mutmaßliche Betrüger gestellt. Die beiden Männer stehen im Verdacht, einen Senior um eine hohe Geldsumme betrügen zu wollen. Ein Bankmitarbeiter hatte Verdacht geschöpft, als der Mann Geld abheben wollte, und die Polizei darauf aufmerksam gemacht.

Der Mitarbeiter der Sparkassenfiliale an der Sülzburgstraße hatte gegen 14.50 Uhr den Notruf gewählt, wie die Polizei mitteilte. Ihm sei ein älterer Kunde aufgefallen, der eine fünfstellige Bargeldsumme abheben wollte und angab, auf eine Begleitung zu warten. Noch während der Senior in der Bank war, bemerkten zivile Einsatzkräfte in der Nähe ein verdächtiges Auto, in dem die beiden Tatverdächtigen saßen. Die Polizisten und Polizistinnen stellten die Männer im Alter von 26 und 62 Jahren.

Jahrelanges Vertrauensverhältnis ausgenutzt

Ersten Ermittlungen zufolge kennt der Senior die beiden Männer bereits seit Jahren. Sie sollen über einen längeren Zeitraum ein Vertrauensverhältnis zu ihm aufgebaut haben, indem sie ihn wegen angeblicher Teppichverkäufe und wiederholter Bitten um Darlehen kontaktierten.

Bereits in der Vergangenheit soll der Senior den Männern immer wieder Geld gegeben haben. Am Donnerstag sollte es offenbar zur Auszahlung einer fünfstelligen Summe kommen. Als Vorwand sollen die Männer angegeben haben, das Geld für Reisen und ein Auto zu benötigen. Im Auto der Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte eine erhebliche Menge Bargeld sowie verschiedene Wertgegenstände. Die Ermittlungen dauern an. (red)