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Mit Yoga die Folgen von Brustkrebs lindern

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Lindenthal – Yoga ist Balsam für Körper und Seele – vor allem in Zeiten, in denen beides belastet ist. Diese Erfahrung hat Jennifer Lauter gemacht, als sie vor drei Jahren an Brustkrebs erkrankte. „Die Übungen haben mir vor allem während meiner Krebserkrankung eine gute körperliche und emotionale Stärke gegeben“, erzählt sie. Deswegen engagiert sich die mittlerweile 40-jährige Yogalehrerin und Besitzerin eines Gymnastik- und Yogastudios in Widdersdorf seit dem vergangenen Jahr im Verein Aktion-Pink für die Erhaltung der Brustgesundheit und Heilung von Brustkrebs.

Auftakt einer Kampagne

Am 26. Mai, 11 Uhr bis 12.30 Uhr, bietet sie für den Verein in der Sporthalle Apostelgymnasium, Biggestraße 2 eine 90-minütige Yogasession für Brustkrebspatientinnen und für Menschen, die von der Krankheit genesen sind, für Angehörige, Freunde und Bekannte. Die Veranstaltung – die Teilnahme kostet 15 Euro, Anmeldung über die Internet-Seite oder am Tag – ist Auftakt der Kampagne „Yoga for Survival“ des Vereins. Die „yogische Einstellung“ habe ihr sehr geholfen, erzählt Lauter. Die Übungen seien optimal, um die Nebenwirkungen der Chemotherapie, der Bestrahlungen und OPs – wie Muskelschwund und Müdigkeit und Konzentrationsschwächen – zu lindern. Durch besondere Atmung unterstützten Menschen ihr Lymphsystem und verringerten Blockaden im Brustkorb.

„Eine Yogastunde ist aber vor allem immer eine Stunde nur für sich selbst“, betont Lauter. „Es zählt das Hier und Jetzt, man lässt den Alltag, Kummer und Sorgen vor der Tür.“ (se) www.aktionpink.de