Bezahlbarer WohnraumStadt Köln baut an Berliner Straße Gebäude mit 22 Wohnungen

Lesezeit 1 Minute
Ein Luftbild zeigt, auf welchem Grundstück das neue Haus entstehen soll.

An der Berliner Straße soll ein neues Gebäude entstehen

Auf dem ehemaligen Gelände eines Autohändlers baut die Stadt ein Mehrfamilienhaus für Mieter mit weniger Einkommen.

Die Stadt will auf dem Grundstück Berliner Straße 219a ein neues Haus mit 22 öffentlich geförderten Wohnungen für einkommensschwache Mieter bauen. Die entsprechende Beschlussvorlage wird derzeit in der Bezirksvertretung Mülheim und im Stadtentwicklungsausschuss behandelt und soll Ende März vom Rat verabschiedet werden. 

Das Grundstück liegt unmittelbar an der Stadtteilgrenze zwischen Mülheim und Höhenhaus unweit der Einmündung des Circus-Roncalli-Wegs. Noch bis vor Kurzem war hier ein Gebrauchtwagenhandel angesiedelt. In unmittelbarer Nachbarschaft – unter den Gebäudeanschriften Berliner Straße 221a und 211b – ließ die Stadt vor wenigen Jahren bereits andere Neubauten ebenfalls für sozial benachteiligte Mieter bauen.

7,88 Millionen Euro soll das neue Gebäude in Mülheim kosten

„Durch die für die vorliegende Baumaßnahme avisierte Verschmelzung von zwei Flurstücken, sind eine effizientere Ausnutzung der Grundstücksfläche sowie eine optimale Anpassung an die vorhandene Bebauung möglich“, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Die Gesamtbaukosten sollen etwa 7,88 Millionen Euro betragen. Der Plan sieht vor, ein dreigeschossiges Mehrparteien-Wohnhaus mit Keller und Staffelgeschoss in konventioneller Bauweise zu errichten.

Die Fläche der Wohnungen beträgt insgesamt etwa 1661 Quadratmeter. Die einzelnen Wohnungen haben zwischen zwei und vier Zimmer mit Grundrissen zwischen 50 und 101 Quadratmetern. Die  Erdgeschosswohnungen werden rollstuhlgerecht gebaut und über Terrassen verfügen. Die Wohnungen in den beiden Obergeschossen verfügen über jeweils einen Balkon. Die vier Dreizimmer-Einheiten erhalten Dachterrassen. Die Wohneinheiten werden mit zwei Treppenhäusern und je einem Aufzug ausgestattet.

Das Gebäude wird im Passivhausstandard errichtet und mit einer Wärmepumpe sowie zusätzlich einer erdgasbetriebenen Brennwert-Therme beheizt. Sämtliche Wohnungen werden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die für jedes Zimmer einzeln regelbar ist. Zur Isolierung werden die fensterlosen Stirnseiten des Gebäudes mit Rankenpflanzen begrünt. Für Pkw legt die Stadt acht Stellplätze an. Auf den Außenflächen sind ein Spielplatz, ein Bolzplatz, Abstellplätze und eine Grünfläche mit Sitzgelegenheiten geplant.

Nachtmodus
KStA abonnieren