Weil mehrere Menschen eine rote Ampel missachtet haben, musste eine Stadtbahn der KVB stark bremsen. Eine Seniorin verletzte sich.
Köln-MülheimKVB-Bahn muss stark bremsen – Seniorin erleidet Verletzungen an Kopf und Rücken

Bei einer Notbremsung der KVB-Linie 4 ist eine 84-jährige Frau gestürzt und erlitt Kopf- und Rückenverletzungen. (Symbolfoto)
Copyright: Uwe Weiser
Bei einer Notbremsung der KVB-Linie 4 am Wiener Platz in Köln-Mülheim ist am Mittwoch (6. September) eine 84-jährige Frau gestürzt. Die Seniorin erlitt Kopf- und Rückenverletzungen.
Grund für die abrupte Notbremsung um etwa 13 Uhr war nach ersten Ermittlungen, dass ein Fußgänger mit Hund und zwei Fahrradfahrer eine rote Ampel an der Kreuzung Clevischer Ring/ Bergischer Ring missachtet hatten. Diese Personen sollen nun ermittelt werden.
Seniorin stürzt in KVB-Stadtbahn: Polizei sucht nach drei Personen
Laut Angaben der Polizei war der Fußgänger mit einem schwarzen Hund unterwegs und trug rote Turnschuhe, Jeans, ein weißes T-Shirt, eine schwarze Weste und einen schwarzen Rucksack. Außerdem soll er eine Glatze sowie einen Oberlippen- und Kinnbart haben. Dazu soll der Mann Tätowierungen an beiden Armen haben. Die Radfahrer wurden als ein Mann und eine Frau, beide zwischen 40 und 50 Jahre alt, beschrieben.
Alles zum Thema Kölner Verkehrs-Betriebe
- „Keine Dönerbude“ KVB startet Kampagne für Essensregeln in Bus und Bahn
- Stadtbahn-Ausbau Grünes Licht für Provisorium auf der Kölner Ost-West-Achse
- Ersatzbusse im Einsatz Stellwerk verursachte Störung der KVB-Linie 16
- Köln Hauptbahnhof Stellwerk geht nicht in Betrieb – Trotzdem fährt zehn Tage lang nur die S-Bahn
- Zweistufige Erhöhung im Rheinland Tickets für Bahn und Bus werden teurer – Alle Infos zum neuen Tarif
- Neues Stellwerk Kölner Hauptbahnhof wird im November für zehn Tage gesperrt
- Orientierung und Sichtbarkeit Haltestelle „Innere Kanalstraße“ in Ehrenfeld soll umbenannt werden
Das Verkehrskommissariat 2 der Polizei Köln appelliert an Zeugen, sich zu melden, und bittet um Hinweise zu den gesuchten Passanten.
Informationen können unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de gemeldet werden. (ft)

