Die in Köln beheimatete Fluggesellschaft Leav Aviation hat die Wiederaufnahme von Direktflügen nach Damaskus bekannt gegeben.
Nach 15 JahrenKölner Fluglinie bietet wieder Direktflüge nach Syrien an

Mit diesem Airbus fliegt Leav Aviation nach Damaskus.
Copyright: Leav Aviation
Eine Fluggesellschaft aus Köln reaktiviert nach langer Pause die Flugverbindung nach Damaskus. Gestartet wird allerdings nicht in der Domstadt, sondern in Düsseldorf.
Die in Köln beheimatete Fluggesellschaft Leav Aviation hat die Wiederaufnahme von Direktflügen in die syrische Hauptstadt Damaskus bekannt gegeben. Der erste Flug soll in Kürze starten.
Start der Flüge von Düsseldorf nach Damaskus
Das Unternehmen aus Köln bezeichnet dies als Neustart einer direkten Route. Diese war seit dem Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen in Syrien vor 15 Jahren nicht mehr befliegbar.
Wichtig für Reisende aus dem Kölner Raum: Der Abflug erfolgt ab Düsseldorf. Der Erstflug nach Damaskus ist für den 29. Juli terminiert. Ein Sprecher der Airline teilte mit, dass zunächst zwei wöchentliche Flüge geplant sind und Tickets ab sofort erworben werden können.
Luftverkehrsabkommen macht Reaktivierung möglich
Die Reaktivierung der Verbindung wird durch ein neues Luftverkehrsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Syrien ermöglicht. Dieses wurde Mitte Juli 2026 unterzeichnet und schafft die juristische Basis für Direktverbindungen.
Leav Aviation bestätigte zudem, die erforderlichen Genehmigungen für die Strecke erhalten zu haben. Die Zustimmung wurde sowohl von den zuständigen syrischen Behörden als auch vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erteilt.
Umweg über internationale Drehkreuze entfällt
Eingesetzt wird laut Unternehmensangaben ein Airbus A320-200 mit 180 Sitzplätzen und dem Kennzeichen D-ANNE. Das Angebot zielt vornehmlich auf die syrische Gemeinschaft in Deutschland sowie auf Geschäftsreisende ab. Für sie soll der Umweg über internationale Drehkreuze entfallen.
Daniel Broda, der CEO von Leav Aviation, sagte dazu: „Für viele Reisende verkürzt sich der Weg zu Familie, Freunden oder Geschäftspartnern erheblich. Gleichzeitig stärkt die neue Verbindung den persönlichen Austausch und schafft neue Impulse für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Syrien.“ (red)
