Köln – Nach der Explosion in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Flittard liegt der 34-jährige Mieter nach wie vor im künstlichen Koma, die Polizei konnte ihn noch nicht zur Ursache der Detonation am Dienstagnachmittag befragen. Auf der Suche nach Hinweisen hat die Polizei am Freitagvormittag mit Spürhunden das Rheinufer in der Nähe des Wohnhauses durchkämmt. Gefunden wurde nichts.
„Wir wissen durch die Befragung von Angehörigen, dass der 34-Jährige sich oft zum Angeln in diesem Uferbereich aufhielt“, sagte Polizeisprecher Christoph Schulte. Ausgeschlossen sei nach wie vor nicht, dass der Mann irgendeinen explosiven Gegenstand am Ufer gefunden und mit nach Hause genommen haben könnte. Weltkriegsmunition schließen die Ermittler allerdings aus. Entsprechende Rückstände habe man in der Wohnung des 34-Jährigen nicht gefunden. Die Spuren würden derzeit noch in einem Labor untersucht.
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Noch immer weiß die Polizei nicht, was genau in der Wohnung explodiert ist. Die Kripo (Telefon 0221/229-0) bittet Zeugen, vor allem Angler, die sich regelmäßig am Rhein in Flittard aufhalten, um Hinweise darauf, an welcher Stelle der 34-Jährige für gewöhnlich angelte. „Der Bereich ist doch ziemlich groß“, sagte Schulte. Für die zielgenaue Suche mit Spürhunden sei es wichtig, das Gebiet möglichst konkret eingrenzen zu können.

