Abo

Carl-von-Ossietzky-GesamtschuleIm Sommer soll das Bauprojekt endlich fertig sein

Lesezeit 2 Minuten
Die Baustelle an der Ossietzkystraße

Die Baustelle an der Ossietzkystraße

Longerich – Das Neubau-Projekt „Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule“ an der Ossietzkystraße 2 ist fast am Ziel. Nach der endgültigen Fertigstellung des Gebäudes, die für den Sommer geplant ist, geht es nun nur noch um die Inneneinrichtung der Klassen, der Fachräume, der Großküche und der Dreifachturnhalle. 

Dazu gibt es jetzt eine Verwaltungsvorlage, mit der sich zunächst der Schul- und Weiterbildungsausschuss und der Finanzausschuss befassen werden. Voraussichtlich am Dienstag, 21. Mai, könnte der Rat den endgültigen Beschluss fassen. 

Gesamtkosten halten sich einigermaßen im Rahmen

„Alles wird darauf ausgerichtet, dass die Räumlichkeiten für eine vierzügige Sekundarstufe I und II sowie eine Dreifeld-Sporthalle im Sommer an die Schule übergeben werden können“, so Stadt-Pressesprecher Jürgen Müllenberg. Für die Einrichtung der Schule sind 4,1 Millionen Euro geplant; somit lägen die Gesamtkosten bei 48,9 Millionen Euro – damit bliebe man, immerhin, nahezu im Kostenrahmen der Ursprungsplanung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die junge Gesamtschule hat bereits eine turbulente Geschichte hinter sich. Im Sommer 2010 im alten Hauptschulhaus an der Brehmstraße in Riehl gegründet, zog sie zum Jahresanfang 2013 in ihr zweites Interimsquartier – die Paul-Humburg-Straße 13 in Longerich, ebenfalls eine frühere Hauptschule. 

Klassen-Container stehen auf dem Außengelände

Das neue Schulhaus war ursprünglich für Sommer 2016 geplant, doch mehrere Verzögerungen schoben die Fertigstellung weiter nach hinten – so beim Abbruch der Förderschule als Vorgänger-Gebäude, dann ein langwieriger Bieterstreit bei der Ausschreibung des Neubaus und schließlich eine mängelbedingte Kündigung von Baufirmen.

Klassen-Container stehen auf dem Außengelände und dem Hof der Paul-Humburg-Straße sowie seit Sommer 2016 auch im dahinter liegenden Park. Das Schulhaus an der Paul-Humburg-Straße soll, nach Sanierung, dauerhaft als Zweitstandort für die Oberstufe zur Verfügung stehen, da die Schule von vier auf sechs (in der Oberstufe fünf) Parallelklassen pro Jahrgang erweitert wurde.

KStA abonnieren