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Open-Air in der Kantine KölnInternationale und lokale Bands präsentieren Ska, Reggae und Soul

2 min
The Hempolics aus London

The Hempolics aus London

Auf dem Open-Air-Freideck der Kantine Köln findet am Samstag, 30. August, das „Summer Chill Out Festival“ statt. 

Reggae, Ska und Soul unter freiem Himmel gibt es am Samstag, 30. August, beim „Summer Chill Out Festival“ in der Kantine in Köln. Auf dem Open-Air-Freideck stehen ab 14 Uhr internationale Bands auf der Bühne. Die Macher des Vereins Freedom Sounds, die jährlich das gleichnamige zweitägige Festival organisieren, haben das Line-Up der verkürzten Sommerausgabe zusammengestellt. Mit dabei sind zum Beispiel The Hempolics aus Großbritannien. Die Formation aus London kombiniert Elemente aus Reggae, Dub, Electro und Pop. Carlton Jumel Smith alias Mr Soul aus New York ist ebenfalls zu Gast und bringt seine handgemachte Soul-Musik mit.

Headliner sind die Londoner Band Buster Shuffle. Das Ska-Quartett hat es geschafft, sich von Londoner Pubs bis zu europäischen Festivals hochzuspielen. Sie verbinden Ska mit Pop und leicht ironisch-witzigen Texten. Im Frühjahr erschien das neue Album „Together“. 

Für den Lokal-Kolorit sorgen Jamaika Jupp aus Köln. Das Kölner Trio bewegt sich musikalisch zwischen Kingston und Köln, indem es bekannte und weniger bekannte Reggaeklassiker mit kölschen Texten neu erfindet. Aus Bob Marleys „Positive Vibration“ werden „Ostermann Vibrations“ und Keith & Tex‘ „Stop The Train“ wird zu „Halt d'r Zog an!“. Weiterer Act auf dem Festival sind Intensified aus Kent. Sie gehören zu den etablierten Ska-Bands Europas und bringen seit Jahren Bläser und authentischen jamaikanischen Sound auf die Bühne. Das Festivalprogramm sieht auch einen Festival-Markt vor, außerdem legen DJs des Sankofa Sound System Musik auf. Die Festivalmacher möchten ausdrücklich Menschen mit Behinderungen einbinden. Das Außengelände der Kantine sei dafür bestens geeignet, teilen die Veranstalter mit. Ein sogenanntes Awareness-Team unterstützt vor Ort. Sollte es regnen und nass sein, könne das Festival kurzerhand nach drinnen verlegt werden. (gam)

Karten für das Festival kosten 60 Euro, es gibt auch ermäßigte Karten für KölnPass-Inhaber oder Menschen mit Behinderung.