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Familien-Spielraum„Little Minds Studio“ im Nippeser Zentrum eröffnet

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Ein großer freundlicher Räume mit mehreren Spielecken ist zu sehen.

Das Little Minds Studio, ein Eltern-Kind-Spielraum mit Theater, hat im Nippeser Zentrum eröffnet.

Das Spielzimmer mit Elterncafé und Theaterbühne hat seine Türen geöffnet. Es entstand in einer früheren Spielhalle an der Neusser Straße in Nippes. 

Bereits am ersten Wochenende wurde es richtig voll im neuen „Little Minds Studio“. Rund 40 Eltern mit Kindern kamen am ersten regulären Öffnungstag ins Souterrain der Neusser Straße 262, wo im früheren Billardraum der Spielhalle „Magic Hall“ Mariam und Dennis Nahke mit ihrem dreijährigen Sohn Jonas ihr Eltern-Kind-Spieleparadies eröffnet haben. „Gestern, am allerersten Tag, hatten wir sogar 60 Leute“, blickt der Gründer zurück. „Bis eine halbe Stunde vor der Eröffnung hatten wir in den Räumen noch gebohrt. Und wir haben unser Holzgeländer für die Eingangstreppe selbst gebaut, da das bestellte Modell nicht geliefert wurde.“

Doch der Einsatz hat sich gelohnt: Wie verwandelt präsentieren sich die 350 Quadratmeter Gesamtfläche, die vor drei Monaten noch komplett leer und entkernt waren. Warme Pastellfarben, unterschiedliche Lichtquellen von einem Kronleuchter bis zu Lampions und ein schickes Entree mit langgezogenem Tresen prägen die Räume. Ganz hinten ist die Bühne für kleine Theaterstücke, in der Mitte eröffnet sich die Spielewelt mit zahlreichen Kletterwänden und Rutschen für die Allerkleinsten, Tretautos, Wippen, kleinen Kaufmannsläden, Spielküchen, Autos, Modell- und Puppenhäusern sowie vielem mehr. Etwas abgetrennt, jedoch den Überblick auf die Spielfläche bietend, liegt das Elterncafé mit einem Gruppentisch sowie Sesseln, Sofas und Canapés. Die Betreiberfamilie blickte in viele glückliche Gesichter unter den kleinen und großen Gästen; es wurde gespielt und ab und zu spontan gemeinsam getanzt. „Es wird sehr, sehr gut angenommen, wir sind richtig glücklich.“

Eltern mit Kindern können sich im Studio, das sieben Tage in der Woche geöffnet hat, in je Zwei-Stunden-Blöcken einbuchen; an der kleinen Garderobe neben der Eingangstreppe zieht man Jacken und Schuhe aus. An den ersten zwei Eröffnungstagen, wie grundsätzlich am Wochenende geplant, war auch Familien-Mitmachtheater geboten. „Die Leute kannten die Räume lange nur als etwas heruntergekommenes Billardcafé, wo sich recht wenig tat. Nun gucken sie ganz anders hier herunter“, hat der junge Pianist Nicholas von der Nahmer beobachtet, der das Theater an den Wochenenden musikalisch begleitete. „Besonders schön ist es, dass die Perspektive auf die Räume aus jedem Blickwinkel anders ist.“

Little Minds, Neusser Straße 262, littlemindsstudio