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Ordnungsamt in KölnMehr Einnahmen dank Knöllchen

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Kölns Politessen sollen in Zukunft mit neuen Geräten samt mobilen Druckern arbeiten.

Köln – Die Bilanz ist eine nüchterne Auflistung von Zahlen – aber eine, die die Stadtkasse füllt. Rund 34,5 Millionen Euro hat das Ordnungsamt im vorigen Jahr durch Verkehrsknöllchen eingenommen, über zwei Millionen Euro mehr als 2013. Knapp 16,5 Millionen Euro kamen durch Falschparker zusammen, rund 18 Millionen Euro durch die Starenkästen und die mobilen Tempo-Kontrollen in der Stadt, die Blitzer auf der A3 und der Leverkusener Brücke sowie Rotlicht-Verstöße.

Weniger Falschparker

Während die Zahl der Raser, die von den Starenkästen in der Stadt erfasst wurden, deutlich zurückging, blitzten die mobilen Geräte wesentlich mehr Temposünder als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt kostete ein Tempo-Verstoß 20 Euro (bei der mobilen Messung) beziehungsweise 23 Euro (bei den stationären Anlagen). Deutlich teurer wurde es auf der Autobahn: Da wurden im Schnitt 43 Euro fällig. Wer eine rote Ampel missachtete, zahlte im Schnitt 158 Euro.

Die Zahl der Falschparker ging von 2013 auf 2014 um 6500 zurück – was laut Heribert Büth vom Ordnungsamt allerdings nicht auf eine gestiegene Disziplin der Autofahrer zurückzuführen sei: „Wir haben 18 unbesetzte Stellen.“

„Die Zahlen haben für uns erst dann eine Aussagekraft, wenn Ende März die Personal- und Sachkosten feststehen“, sagt Bürth. Den Erträgen von 34,5 Millionen Euro könnten nach derzeitigem Stand lediglich vorläufige Personalkosten gegenübergestellt werden: 12,8 Millionen Euro für den ruhenden und 7,5 Millionen Euro für den fließenden Verkehr.

Zahl der Vergehen gestiegen

Der Ordnungsdienst registrierte im vorigen Jahr eine steigende Zahl von Vergehen: 18.450 statt 17.228. Darunter sind ertappte Wildpinkler und -plakatierer, Hundebesitzer, die gegen die Anleinpflicht verstoßen oder ihre Vierbeiner ihr Geschäft im öffentlichen Raum verrichten lassen, aber auch Kölner, die illegal Müll entsorgt oder Schrottautos oder ausgediente Fahrräder am Straßenrand abgestellt haben.

Wie viel Geld durch diese Ordnungswidrigkeiten in die Stadtkasse geflossen ist, lässt sich laut Büth nicht sagen – die Einnahmen seien unterschiedlichen Abteilungen des Ordnungsamtes zugewiesen.