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OrthoparcLuxus-Klinik droht die Insolvenz

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Orthoparc-Klinik

Junkersdorf – Die Orthoparc-Klinik in Junkersdorf steckt in Schwierigkeiten. Das erst im September 2011 fertig gestellte Krankenhaus kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen und steht zunächst unter Fremdverwaltung. Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Kölner Anwalt Christoph Niering bestellt.

Wie am Dienstagabend zu erfahren war, haben die beteiligten Banken bereits ihre Unterstützung zugesagt. Die Orthoparc-Klinik war nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit erst im vergangenen Herbst eröffnet worden. Veranschlagt waren Kosten von 29 Millionen Euro, doch offenbar haben die Macher das Budget nicht einhalten können.

Die etwa 100 Arbeitsplätze in der luxuriös ausgestatteten Klinik seien jedoch nicht gefährdet. Die Einrichtung ist in den Monaten August und September ausgebucht, alle Operationen werden wie geplant durchgeführt, und auch die Nachsorge der Patienten sei gesichert.

Ärztlicher Leiter bleibt

Prof. Joachim Schmidt, vor seinem Engagement in der Orthoparc-Klink elf Jahre lang Chefarzt im Dreifaltigkeitskrankenhaus, wird weiter die ärztliche Leitung des Hauses haben. Der Geschäftsführer der Klinik, die auch Kassenpatienten mit einer Genehmigung ihrer Versicherung aufnimmt, ist dagegen von seinen Aufgaben entbunden.

Die Orthoparc-Klinik wirbt mit ihrem Konzept der schnellen Genesung. Besonders Gelenk-Ersatz für Knie und Hüfte sind das Spezialgebiet der Einrichtung. Patienten sollen bereits drei Stunden nach einer Operation wieder auf den Beinen sein und spätestens fünf bis sieben Tage nach dem Eingriff entlassen werden. Das Haus an der Aachener Straße hat 46 Patientenzimmer, die mit Minibar, Flachbildfernsehern und W-Lan ausgestattet sind. (ksta)