Köln – Seit 2014 ist Alexander Hirte Mitglied im Stadtbezirksvorstand der Jungen Union Rodenkirchen. Nun wurde der 19-Jährige außerdem in den Vorstand der CDU Köln gewählt. Dort ist er mit Abstand das jüngste Mitglied.
Der Jura-Student will unter den 25 Beigeordneten für „frischen Wind sorgen", wie er selbst sagt. Ein Thema, das er sofort anpacken will, ist die Stadtbahn-Linie 17. „Wir brauchen mehr Mobilität für den Kölner Süden", findet der Rodenkirchener. Vor allem möchte er mehr Gehör für die Anliegen der Jungen Union schaffen.
Hirte folgt großen Fußstapfen: Sein Vater ist der CDU-Bundestagsabgeordnete und Jura-Professor Heribert Hirte. Als Familienunternehmen will sich der Sohn auf keinen Fall verstanden wissen: „Ich bin unabhängig von meinem Vater in den Vorstand gekommen. Als ich in Rodenkirchen angefangen habe, war es zuerst schwierig, aber mittlerweile begegnen mir alle auf Augenhöhe."
Davon, ebenfalls Jura zu studieren, habe ihm sein Vater zunächst abgeraten. „Ich wollte aber etwas Handfestes machen und glaube, dass es das Richtige für mich ist."
