Köln – In Worringen ist in der Nacht zum Donnerstag offenbar die Sprengung eines Geldautomaten schiefgegangen – die Täter sind unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Ein Kunde wollte im Vorraum der Sparkasse am Hackhauser Weg gegen 7 Uhr Geld ziehen, als er merkte, dass mit dem Autoamten etwas nicht stimmte. Kabel ragten aus dem Gerät und verliefen bis nach draußen vor die Bank.
Der Zeuge rief die Polizei, die das Gebiet um die Filiale sofort absperrte. Ein Entschärferteam untersuchte den Automaten vor Ort und stellte fest, dass bereits Sprengmittel eingeführt worden war. Die Experten entschlossen sich dazu, den Automaten vorsichtig auszubauen und auf freier Fläche kontrolliert zu sprengen. Am Mittag wurden die Sperrungen für Fußgänger wieder aufgehoben. Verletzt wurde niemand.
Täter fühlten sich in der Nacht womöglich gestört
Unter anderem anhand von Videoaufnahmen versucht die Polizei jetzt herauszufinden, was in der Nacht im Vorraum der Bank tatsächlich geschehen ist. Möglicherweise sind die Täter unverrichteter Dinge geflüchtet, weil sie sich gestört oder beobachtet fühlten. Die Kripo (Telefon 0221/229-0) bittet Zeugen, sich zu melden. (ts)
