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Spaziergang durch EnsenBilder aus der Vergangenheit des Rheinortes

2 min
Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine kleine Kirche, dahinter ist der Rhein  zu sehen.

Die Vorgängerkirche von Sankt Laurentius in Ensen-Westhoven stand unmittelbar am Hochufer. Nachdem die neue, größere Kirche fertig war, verfiel der alte Bau, wie das Foto von der Jahrhundertwende zeigt.

Archivabteilung der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven lädt zum eindrucksvollen Fotospaziergang

Die Ensener Pfarrkirche Sankt Laurentius stand einst direkt am Hochufer des Rheins und der Kirchturm wurde von einem hübschen Zwiebeldach gekrönt. Das belegt ein historisches Bild aus der Reihe „Fotografische Spaziergänge durch Ensen-Westhoven“, die von der Archivabteilung des örtlichen Bürgervereins gestaltet wird. Bei der kommenden Veranstaltung am Donnerstag, 15. Oktober, werden Aufnahmen aus der Vergangenheit vornehmlich des südlichen Teils von Ensen gezeigt. Die inzwischen umfangreiche Sammlung des Archivs konnte den zu Beginn der Reihe schon einmal gezeigten Vortrag noch einmal ergänzen.

Wie Jörg Pfennig von der Archivabteilung sagt, handelt es sich bei dem Sakralbau auf dem Schwarz-weiß-Foto von der Jahrhundertwende um den Vorgängerbau der jetzigen katholischen Pfarrkirche. Das Kirchlein war im 18. Jahrhundert dort am Ufer gebaut worden, wo die Gemeinde später ihr Jugendheim und danach eine Altenbegegnungsstätte hatte. Heute ist dort an der Hohe Straße 11 ein Wohngebäude zu finden.  Bis 1896, als die heutige, größere Pfarrkirche an der Kölner Straße geweiht war, sei Alt-St. Laurentius genutzt worden. Danach sei die Kirche  profaniert worden und zunehmend verfallen, wie aus dem Foto deutlich wird. 1913 wurde sie schließlich abgebrochen. 1932 begann dann der Bau des Jugendheims.

Weitere Bilder beim Fotospaziergang um 17 Uhr im großen Teil des Engelhofes stammen aus der Vergangenheit  der Bootswerft Liesegang, der Eisengießerei Faber. Andere berichten vom Ausbau der Kölner Straße, zeigen den Leinpfad oder  tauchen in die Geschichte des Alexianer-Klosters ein. Der Eintritt zur Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Engelshof stattfindet, ist frei.