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Star-Architekt beauftragtNeue Wohnungen in Porz-Ensen geplant – doch eine Bedingung muss noch erfüllt werden

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Der Flächennutzungsplan für das Gelände an der Hohe Straße soll geändert werden.

Der Flächennutzungsplan für das Gelände an der Hohe Straße soll geändert werden.

Auf einem weiteren Grundstück an der Hohe Straße in Porz-Ensen soll Wohnraum entstehen. 

Auf einem Gelände an der Hohe Straße soll in Zukunft weiterer Wohnraum entstehen. Damit Wohnungen gebaut werden können, bedarf es planungsrechtlicher Voraussetzungen. Um einen Bebauungsplan aufstellen zu können, ist auch eine Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) für diesen Bereich erforderlich, teilt die Stadtverwaltung nun mit.

Dadurch soll die vorhandene Grünfläche langfristig in ihrem Bestand gesichert werden. Der Bereich, um den es geht, ist laut Verwaltung rund 0,3 Hektar groß. 

Planungskonzept ist öffentlich einsehbar

Der räumliche Geltungsbereich wird in etwa im Norden und Osten durch eine Grünfläche, in der sich ein Gebäudekomplex mit einem Judoclub und ein weiteres freistehendes Gebäude befinden, begrenzt. Im Süden ist dies durch das Hochufer Porz, das sich weiter entlang des Rheins erstreckt und im Westen durch die Hohe Straße und das daran angrenzende Wohngebiet der Fall.

Das städtebauliche Planungskonzept kann vom 22. Februar bis einschließlich 8. März, auf der Internetseite der Stadt abgerufen werden. Zusätzlich wird das städtebauliche Planungskonzept im genannten Zeitraum beim Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, und beim Stadtplanungsamt (Stadthaus), Außenstelle, Ladenlokal 5, Willy-Brandt-Platz 2, in Deutz zur Einsichtnahme ausgehangen.

Inhaltliche Auskünfte können beim Stadtplanungsamt unter der Telefonnummer 02 21/221-331 24 oder per E-Mail (bauleitplanung@stadt-koeln.de) eingeholt werden. Stellungnahmen können bis einschließlich Freitag, 8. März 2024, schriftlich an die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Porz, Sabine Stiller, Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, in 51143 Köln, oder per E-Mail geschickt werden.

Nicht von der Änderung des Flächennutzungsplans betroffen ist ein Projekt in unmittelbarer Nachbarschaft. Auf dem Areal Hohe Straße 1 plant die „Bautrend Immobilien Projektentwicklung (BIP) GmbH“ ebenfalls Wohnraum zu schaffen. Geschäftsführer Reiner Krings hatte schon zu einem früheren Zeitpunkt davon gesprochen, dass dieses Vorhaben eine „Granate“ sei.

Für das Projekt mit rund 160 Wohnungen hat das Unternehmen Top-Architekt David Chipperfield gewinnen können.

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