Unter dem Namen Sylvie macht Sophia Paul Musik. Beim Schreiben lässt sie sich von ihrem Instinkt treiben. Inspiration findet sie überall.
Wo der Song sie hinbringtPorzerin hat ihren ersten Song veröffentlicht

Sophia Paul alias Syvie hat ihren ersten Song „The Definition of Beginning“ veröffentlicht.
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Sophia Paul liebt und lebt Musik. Die 25-Jährige ist in Köln-Porz aufgewachsen, lebt dort noch immer und studiert Gesang an der Hochschule für Musik & Tanz Köln. Gerade macht sie ihren Master in Operngesang. Während sie in ihrem Studium lernt, genau so zu klingen, wie es vorgesehen ist, und ihr Grenzen und Vorgaben gesetzt werden, lässt sie sich in ihrer Freizeit von ihrem Instinkt und ihrer Stimme treiben, experimentiert und spielt mit Musik.
Was dabei entstehen kann, zeigt sie mit ihrem ersten Song „The Definition of Beginning“. Es ist ein sanfter Song, ihre Stimme butterweich und klar, die Musik spielerisch und melodisch. „Der Song ist inspiriert von der Serie Suspicious Partner, ich hatte den unfassbaren Drang, darüber zu schreiben“, beschreibt die 25-Jährige, „es ist ein starkes Hin und Her zwischen den Charakteren. Einerseits ist da ganz viel Zuneigung, andererseits wollen sie dieser nicht nachgehen. Das hat mich gereizt.“
Köln-Porz: Sophia Paul veröffentlicht Musik unter dem Künstlernamen Sylvie
Sophial Paul ziehe viel Inspiration aus anderen Medien, erzählt sie: „Ich habe auch nur so viel erlebt, über das ich sonst schreiben könnte.“ So schreibe sie auch über persönliche Erfahrungen, aber auch über Eindrücke aus dem Alltag. „Regelmäßig sehe ich Menschen, die mich irgendwie faszinieren, und dann habe ich einen Eindruck von ihnen, den ich weiterfantasiere“, erklärt sie.
Letztlich sei es immer ein Impuls, dem sie folge. Der Prozess könne dabei unterschiedlich aussehen. Mal kommen Melodie und Text in einem Songteil zusammen und dienen dann als Anker für den restlichen Song und mal ist zuerst der Text da, um den Sophia Paul dann eine Melodie bastelt. „Ich schaue immer, wo der Song mich hinbringt“, sagt die Porzerin, „am besten ist es, wenn der Song selbst geht und ich nur das Werkzeug bin, das ihn aufs Blatt bringt.“
Sie möchte auch deshalb nicht in Genres denken, sondern einfach mit der Musik und ihrer Stimme als Instrument spielen. Die Songs produziert sie dabei komplett selbst, spielt Klavier und Gitarre und nutzt Computerprogramme, um virtuelle Instrumente und Effekte einzubauen. Nur das Abmischen hat sie bei „The Definition of Beginning“ nicht selbst gemacht, sondern ein Freund aus dem Studium.
Porzerin lässt sich von Impulsen treiben und experimentiert mit Musik
Veröffentlicht hat Sophia Paul den Song unter dem Namen Sylvie, inspiriert von ihrer Mutter Sylvia. „Unter meinem richtigen Namen mache ich klassische Musik, ich fand aber, dass er nicht so zu meiner eigenen Musik passt, nicht knallig genug ist. Außerdem hilft ein Künstlername, um aus der Komfortzone herauszukommen, mich mehr zu trauen“, sagt Sophia Paul, „ich liebe den Namen meiner Mama und so hat es etwas Persönliches und trotzdem gibt er mir künstlerische Freiheit.“
Ihr Ziel ist, so viele Songs wie möglich herauszubringen. „Ich habe schon immer geschrieben, erst kreative Texte, dann Songs, aber immer für mich. Jetzt traue ich mich endlich, sie zu teilen, und das möchte ich so viel tun, wie möglich“, sagt die 25‑Jährige. Sie habe deshalb auch schon eine Idee für ein Konzeptalbum, möchte zunächst aber die einzelnen Songs als Singles strahlen lassen.
Langfristig könne sie sich alles Mögliche vorstellen, würde gerne auch mit anderen Leuten kollaborieren. Die Hauptsache sei, dass sie sich in ihrer Musik austoben kann: „Musik ist, was ich brauche, ich könnte mir kein Leben und auch keinen Beruf ohne Musik vorstellen“, sagt Sophia Paul, „ich möchte kreativ sein und kreieren.“
