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Entschärfung noch heuteWeltkriegsbombe in Rodenkirchen entdeckt – 700 Menschen betroffen

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Wegen einer Bombenentschärfung müssen Menschen in Rodenkirchen ihre Wohnungen verlassen. (Symbolbild)

Wegen einer Bombenentschärfung müssen Menschen in Rodenkirchen ihre Wohnungen verlassen. (Symbolbild)

Bei Bauarbeiten wurde eine Weltkriegsbombe entdeckt. Rund 700 Menschen müssen den Gefahrenbereich verlassen.

Ein Blindgänger sorgt in Köln-Rodenkirchen für einen Großeinsatz: Bei Bauarbeiten am Adalbert-Stifter-Weg ist am Dienstagnachmittag (30. Juni) eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Das Kampfmittel muss noch heute entschärft werden.

Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine amerikanische Zweieinhalb-Zentner-Bombe mit einem Gewicht von 125 Kilogramm und einem Aufschlagzünder. Für die Entschärfung wird ein Gefahrenbereich mit einem Radius von 300 Metern eingerichtet. Darin liegt auch das Klärwerk.

Rund 700 Menschen müssen den Gefahrenbereich verlassen

Von der Evakuierung sind nach Angaben der Stadt rund 700 Anwohnende betroffen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Kölner Ordnungsamt sind bereits vor Ort und koordinieren die notwendigen Maßnahmen.

Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort in Rodenkirchen festgelegt.

Wann die Entschärfung beginnt, steht derzeit noch nicht fest. Das Ordnungsamt entscheidet über den Ablauf der Evakuierung und die Absperrungen. Für Betroffene wird eine Anlaufstelle in der Aula des Gymnasiums Rodenkirchen an der Sürther Straße eingerichtet. Wann sie öffnet, war zunächst noch unklar. (sbo)