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Kommentar zum Rathaus RodenkirchenStadt lehnt Infoveranstaltung für Bürger ab – Wo bleibt die Transparenz?

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Rodenkirchener Rathaus.

Der Abriss des Bezirksrathauses in Rodenkirchen sorgt seit Jahren für Diskussionen.

Die Bezirkspolitiker hatten angeregt, eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zu organisieren. Doch die Stadtverwaltung war dagegen.

Eine bemerkenswerte aktuelle Stunde, die in dieser Woche in Rodenkirchen zum Abriss des Bezirksrathauses stattfand: Die Lokalpolitiker waren Ende Februar bereits in genau dieser Konstellation von der Fachverwaltung informiert worden. Die aktuelle Stunde, eigentlich zwei Stunden, war ein Behelf, um die Bürger zu informieren. Zwei Vertreter „aus dem Volk“ durften gesammelte Fragen stellen. Die Stadt hatte eine Informationsveranstaltung abgelehnt.

Ist zwar eine „Operation am offenen Herzen“, aber immer noch „nur eine Baustelle“, lautete das Argument für die Ablehnung. Und man will keinen Präzedenzfall schaffen. „Warum eigentlich nicht?“, fragte die CDU und sagte zurecht: Mit dem Aufwand hätte man auch eine Informationsveranstaltung durchführen können.

Digitale Möglichkeiten gibt es genug. Geht ganz ohne Präsenz. Aber eigentlich wäre hier Präzedenz angesagt gewesen.

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