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Sardinien im Kölner SüdenDas Fährhaus hat einen neuen Wirt

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Ein Mann mit Glatze, Bart, Poloshirt und Jeans sitzt an einem Hochtisch.

Stefano von Berg verspricht Dolce Vita am Rhein im Fährhaus. Stefano von Berg ist der neue Pächter im Fährhaus.

Stefano von Berg möchte im Fährhaus das Dolce Vita seiner Heimat aufleben lassen. Der erfahrene Gastronom serviert auch sardische Spezialitäten.

Die Blumen blühen vor den Fenstern, die gerade erneuert werden. Von der geräumigen Terrasse schweift der Blick über den Rhein. Dolce Vita, das süße Leben. Hier im Fährhaus, am Rheinkilometer 683,  ist die Atmosphäre zu spüren. Die Tische sind neu arrangiert, die Speisekarte fast fertig. „Ich freue mich hier gerade über jede Verbesserung. Es ist einfach ein schönes Gefühl, hier zu sein“, sagt Stefano von Berg. Mit seinem Geschäftspartner Wolfgang Clobes hat der Gastronom im Mai das traditionelle Lokal übernommen. Im laufenden Betrieb wird am Konzept und dem Erscheinungsbild gearbeitet. „Das Fährhaus soll, mit Liebe und Einsatz, im alten Glanz erscheinen“, sagt von Berg. Die Küche geht zurück auf saisonale, mediterrane Gerichte mit italienischem Einschlag. Von Antipasti bis zum Dolce, der süßen Kleinigkeit, die in Italien nicht fehlen darf. Täglich wird es hausgemachte, frische Pasta geben, Pinsa und Pizza, sowie Fisch und Fleisch vom Grill.

Von Berg ist ein kölscher Sarde

Von Berg, ein kölscher Sarde und dreifacher Familienvater, absolvierte eine klassische Ausbildung zum Restaurantfachmann. Erste Sporen hat er sich im Cana in der Südstadt  verdient. 2005 war er bereits einmal Geschäftsführer im Fährhaus. Zuletzt hat er mit seinem Partner ein Jahr das Primo Piano im Sommershof in Rodenkirchen geführt. Das Team haben die beiden mitgenommen, aber auch ihre ganz persönliche Bindung zur Restauration. Clobes hat hier geheiratet, von Berg hat hier seine Frau kennengelernt. Die Möglichkeiten im Fähraus haben den Gastronomen schon immer gereizt, und Ideen hat er genug, die auf Gäste warten. Im August plant das Fährhaus ein Open-Air-Event mit Streetfood. Donnerstags sind Sundowner-Events mit Spritz-Specials und Pizza am Meter, bis in den späten Abend geplant. Einmal im Monat soll es eine echte „Notte Italiano“, eine italienische Nacht mit einem Fünf-Gänge-Menü bei italienischer Musik, geben. „Die Location bietet einfach ganzjährige Eventmöglichkeiten in bester Rheinlage.“

Tische stehen auf einer überdachten Terrasse, dahinter ist der Rhein zu sehen und der blaue Himmel darüber.

Im Fährhaus gibt es jetzt mediterrane Küche und Aperitivo-Sonnenuntergänge mit Rheinblick.

Spaziergänger, die einfach auf ein Getränk kommen möchten, sind eingeladen. Kaffee und Kuchen soll es nicht geben. Stattdessen eher einen Aperitif mit einer Schinken- und Käseplatte. Dazu einen Eiskaffee, einen Hugo oder einen Aperol oder Limoncello Spritz (ab 8,90 Euro). Der Pasta-Klassiker Penne Arrabiata, kostet 15,50 Euro, eine sardische Spezialität, Spaghetti mit Vongole und Bottarga, liegt bei 25,50. Die saisonalen Ereignisse setzen sich im Herbst mit Wein- oder Trüffelwochen fort. „Hier trifft Dolce Vita auf kölsche Lässigkeit“, lautet das Versprechen. Durch die überdachte Terrasse ist nahezu ganzjährig der Betrieb im Freien möglich. Platz ist hier für gut 120 Gäste, im Innenraum sind weitere 80 Plätze. Es gibt Reissdorf vom Fass (0,2l 2,40 Euro), zukünftig auch Augustiner, eine Auswahl an italienischen Weinen (0,2l ab 8 Euro). Espresso und Cappuccino gibt es ab 2,90 Euro. 


Fährhaus im Kölner Yachtclub, Steinstraße 1, geöffnet ist täglich ab 16 Uhr, Dienstag ist Ruhetag. Telefon: 0221/935 9969. ciao@faehrhaus-koeln.de