Nach dem wiederholten Fall eines „Schockanrufs“ warnt die Polizei vor einer zunehmenden Verbreitung der Betrugsmasche.
Polizei warnt vor Schockanruf81-jährige Kölnerin vor Betrugsmasche gerettet

Eine 81-jährige Kölnerin wurde Opfer eines „Schockanrufs“, bei dem sie glaubte, dass ihre Tochter nach einem tödlichen Unfall festgenommen worden sei. (Symbolfoto)
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Eine 81-jährige Kölnerin wurde Opfer eines „Schockanrufs“, bei dem sie glaubte, dass ihre Tochter nach einem tödlichen Unfall festgenommen worden sei. Getäuscht von den Betrügern, hob die Seniorin bereits 20.000 Euro als vermeintliche Kaution für ihre angeblich inhaftierte Tochter ab. Sofort nachdem die Seniorin von der Bank zurückgekommen war, informierte sie ihren 58-jährigen Schwiegersohn über den Anruf. Dieser erkannte die Betrugsmasche sofort und handelte schnell. Er fuhr direkt zur Wohnung seiner Schwiegermutter, klärte diese auf und verständigte die Polizei.
Im Laufe des Nachmittags war die Rentnerin von ihrer vermeintlich weinenden und völlig aufgelösten Tochter angerufen und um eine hohe Bargeldsumme gebeten worden. Im weiteren Gesprächsverlauf wurde sie von einer falschen Polizistin angewiesen, das Geld abzuheben und auf weitere Anweisungen für die Übergabe zu warten.
Die Polizei warnt vor der zunehmenden Verbreitung von Schockanrufen und rät dazu, bei verdächtigen Anrufen unverzüglich die Behörden zu informieren, um Straftaten dieser Art zu verhindern. Weitere Informationen zu der Betrugsmasche und Präventionstipps der Polizei Köln finden Interessierte auf der Website. (red)
