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SchokoladenmuseumHeino stellt in Köln seine „Deutschland-Schokolade“ in Nationalfarben vor

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Schlagersänger Heino und Pralinenhersteller Jörg Wagner (r) stellen am Schokoladenmuseum ihre „Deutschland Schokolade“ vor.

Schlagersänger Heino (l.) und Pralinenhersteller Jörg Wagner haben eine Schokolade in den deutschen Nationalfarben kreiert. 

Der Schlagersänger, der vor seiner Künstlerkarriere eine Ausbildung zum Konditor absolvierte, hat eine eigene Schokoladenkreation entwickelt.

Bekannt ist der deutsche Sänger und Entertainer Heino seit Jahrzehnten für seine Schlager und Volkslieder. Doch vor seiner Karriere als Künstler, die er inzwischen mehr als 70 Jahre erfolgreich verfolgt, hat Heino einen „vernünftigen Beruf gelernt“, wie Heinz Georg Kramm, so heißt Heino mit bürgerlichem Namen, in Köln sagt. Heino ist ausgebildeter Bäcker und Konditor. Im Kölner Schokoladenmuseum hat er nun ein neues Produkt vorgestellt, mit dem er unter Beweis stellen will, dass er auch mit inzwischen 86 Jahren noch sein Handwerk versteht.

Mit der „Deutschland-Schokolade“ präsentiert Heino in Kooperation mit der Manufaktur „Wagner Praline“ aus Hamburg das Produkt in den Farben Schwarz, Rot und Gold, das ab sofort deutschlandweit exklusiv in den Filialen von Galeria Kaufhof sowie im Schokoladenmuseum Köln zu haben ist. 

Zartbitterschokolade mit Noten von Sauerkirsche und Karamell

Diese „süße Versuchung“, als die Jörg Wagner, in vierter Generation Geschäftsführer des Familienunternehmens Wagner, die Schokolade bezeichnet, besteht aus drei Schichten – neben Zartbitterschokolade (schwarz) sind das Noten von Sauerkirsche (rot) und Karamell (gold). „So ist unter fleißiger und fachlicher Mithilfe von Heino seit vergangenem Dezember in unseren Produktionsstätten eine einzigartige Komposition entstanden, die es so in Deutschland noch nie gegeben hat“, sagt Wagner.

29.08.2025, Nordrhein-Westfalen, Köln: Schlagersänger Heino stellt im Schokoladenmuseum seine «Deutschland Schokolade» (Hersteller: Wagner) vor. Die Schokolade in den deutschen Nationalfarben besteht aus Zartbitter-, Kirsch- und Karamellschokolade. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Heino präsentiert seine Deutschland-Schokolade.

Die Kritik von „Deutschtümelei“ und „übersteigertem Nationalbewusstsein“ wollen sowohl der 58-jährige Hamburger Pralinenhersteller als auch der Sänger aus Düsseldorf nicht gelten lassen. Diese Kritik hätten durchaus einige der angefragten Vertriebspartnerfirmen geäußert und damit eine Zusammenarbeit abgelehnt.

Deutschland-Schokolade als Ausdruck von Heimatverbundenheit

Aber: „Zur Fußball-WM nächstes Jahr oder bei anderen internationalen Veranstaltungen, malen wir uns doch gern unsere Flagge ins Gesicht oder tragen sie gut sichtbar auf dem T-Shirt“, sagt Wagner. Und auch für Heino steht die schwarz-rot-goldene Schokolade lediglich für „Heimatverbundenheit“, die nach Erfolgen von Produkten wie „Dubai-Schokolade“ und anderen „ihren berechtigten Platz auf dem Markt“ finden dürfe.

Gemeinsam mit dem Chef des Pralinenherstellers zerteilt Heino am Freitag vor dem Schokoladenmuseum in Köln eine riesige Tafel mit dem Hammer in kleine Stücke und verteilt die süßen Einzelteile an Passanten und Touristen. Die normal große „Deutschland-Schokolade“ kostet 8,99 Euro pro Tafel.