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„Schüler zeichnen Lehrer aus“Kölner bekommt Deutschen Lehrerpreis

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Thomas Hahn

Köln – Der Kölner Lehrer Thomas Hahn erhielt am Montag in Berlin den Deutschen Lehrerpreis 2013 in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“. Seit 13 Jahren unterrichtet der gebürtige Siegburger am Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg in Humboldt-Gremberg Wirtschafts- und Geschäftsprozesse sowie Politik. Die Schüler seiner Abschlussklasse hatten ihn für den Preis vorgeschlagen. „Das ist für mich die höchste Auszeichnung meiner Laufbahn“, sagt er stolz.

In seinem Unterricht achte er besonders auf eine transparente Notengebung und eine gewisse Kalkulierbarkeit, erklärt Hahn. „Meine Schüler wissen immer, warum ich etwas tue. Überraschungen gibt es bei mir nicht“. Umso überraschter war der 47-jährige Pädagoge, als er von seiner Nominierung erfuhr. „Zu meinem Selbstverständnis gehört die jährliche Evaluation meines Unterrichts“, erzählt er. „Als meine Schüler diese Bewertung verweigerten und mir eröffneten, dass sie mich stattdessen für den Deutschen Lehrerpreis vorschlagen werden, hat mich das einfach umgehauen.“ Schüler Christoph Bergau, der Thomas Hahn nach Berlin begleitet hatte, fand auf der Preisverleihung nette Worte für seinen Lehrer. „Für Herrn Hahn ist der Lehrerberuf sein Traumberuf. Und das merkt man mit jeder seiner Handlungen.“

Fast 3500 Schüler und Lehrkräfte hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt, der seit 2009 jährlich von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband ausgerichtet wird. Insgesamt wurden 22 Auszeichnungen an Pädagogen und Projekte (Kategorie: Unterricht innovativ) aus neun Bundesländern vergeben. In der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ wurden insgesamt 16 Lehrkräfte für ihr pädagogisches Engagement geehrt. (jef)