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SicherheitspersonalFreitag erneut Streik am Flughafen

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Am Flughafen Köln/Bonn wird am Freitag erneut gestreikt. (Archivbild)

Köln – Im Tarifkonflikt der privaten Sicherheitsdienste reagiert die Gewerkschaft Verdi mit neuen Streiks an Flughäfen auf die ergebnislos gebliebenen Gespräche mit den Arbeitgebern. Verdi rief Beschäftigte der Fluggast-, Personal- und Warenkontrolle am Flughafen Köln-Bonn zu einem ganztätigen Ausstand für den Freitag auf. Bereits in der Nacht zu Donnerstag war nach Angaben von Verdi es zu Arbeitsniederlegungen bei der Frachtkontrolle in Köln gekommen.

In der Nacht werden nach Angaben des Flughafens noch zwei Maschinen nach Italien starten, ab vier Uhr morgens wird dann bis 24 Uhr gestreikt.

Es gebe kein neues Angebot der Arbeitgeber, sagte Verhandlungsführerin Andrea Becker am Donnerstag. Die bisherigen Warnstreiks hätten „offenbar nicht genug Wehen erzeugt, um ein neues Angebot zu gebären“. Ziel der Gewerkschaft sei es, noch vor den Osterferien einen neuen Tarifvertrag zu unterschreiben.

Die Passagiere an den Flughäfen werden von sogenannten Luftsicherheitsassistenten kontrolliert - sie sind Angestellte von Firmen, die die Aufgabe im Auftrag der Bundespolizei übernehmen. Nach Gewerkschaftsangaben arbeiten 70 bis 80 Prozent der Sicherheitsleute in Nordrhein-Westfalen in der untersten Lohngruppe und erhalten in der Stunde 8,23 Euro. Verdi fordert zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro mehr pro Stunde. Der Verband der Sicherheitsfirmen BDSW nennt die Forderung „völlig überzogen“. (mit rtr)