Köln – Für die Kinder aus Köln und dem Umland heißt es jetzt: Sechs Wochen Freiheit! Die Sommerferien haben begonnen. Wir haben Clemens, Jule, Luna, Melissa, Linda, Jonas und Nicolas gefragt, was sie mit der ganzen Freizeit anfangen wollen. Gerade jetzt in den ersten Ferien seit zwei Jahren ohne Corona-Beschränkungen.
Nicolas (10), Fünftklässler der Liebfrauenschule Köln
Ich möchte in den Sommerferien jeden Tag ein Eis essen. Theoretisch könnte ich also 44 Eis essen, das habe ich mir ausgerechnet. Ich habe aber noch viele andere Pläne. Für zwei Wochen bin ich mit meiner Familie im Urlaub in der Toskana. Dann fahre ich mit meinen Großeltern nach Plön, dort waren wir schon ein paar Mal und diese Ferien lerne ich segeln.
Außerdem kommt mich mein Freund Raphael aus Tirol besuchen, den ich nur einmal im Jahr sehe, letztes Jahr war ich dort. Auf ihn freue ich mich besonders. Danach bin ich noch eine Woche ganz normal zu Hause. Ich glaube aber nicht, dass es mir dort langweilig werden wird. Wenn doch, füttere ich unsere Enten oder verabrede mich mit Freunden.

44 Eis essen und so oft wie möglich zum Basketballplatz will Nicolas (10).
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Vielleicht gehe ich auch Basketball spielen, was ich im Moment am liebsten mache. Zum Glück spielt Corona in diesen Ferien keine so große Rolle mehr. Allerdings sind wir auch in den letzten Sommerferien verreist, deshalb hat mich die Pandemie damals auch nicht wirklich eingeschränkt.
In den Sommerferien habe ich endlich Zeit, um mein Buch zu Ende zu lesen. Das Buch heißt „School of Talents“ und ist ganz schön dick, deshalb bin ich bisher noch nicht dazu gekommen. Außerdem möchte ich mich erstmal von der Schule ausruhen.
Luna (10), Viertklässlerin der KGS Barbaraschule Pulheim
Mit meiner Familie fliege ich nach Schweden, wo meine Cousine wohnt. Mit ihr möchte ich übernachten und ganz viel unternehmen. Wenn ich wieder aus Schweden zurückkomme, werde ich mich mit meinen Freundinnen treffen und mit ihnen zum Bach und auf dem Spielplatz gehen. Oder ich spiele draußen Fußball. Vielleicht fahre ich auch mal in die Stadt.

Luna freut sich auf ihren Urlaub in Schweden - der Urlaub im vergangenen Jahr ist er wegen Corona ausgefallen.
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Corona wird mich in den Sommerferien wahrscheinlich nicht mehr beschäftigen. Gerade beim Fliegen finde ich das super, das ist ohne Maske schon anstrengend genug. Letztes Jahr hat Corona meine Familie bei der Urlaubsplanung noch beeinflusst. Eigentlich wol lten wir nämlich nach Italien fliegen, aber das ging dann nicht, weil uns der Flug wegen Corona zu riskant war und eine Autofahrt zu weit gewesen wäre. Deshalb freue ich mich sehr auf den Urlaub dieses Jahr.
Jule (14), Achtklässlerin des Johann-Gottfried-Herder Gymnasiums Köln
In der zweiten Woche der Sommerferien mache ich ein Praktikum im Altenheim. Ich habe mir das freiwillig überlegt, weil ich mich in den Ferien gerne sozial engagieren möchte. Außerdem interessiert mich die Arbeit im sozialen Bereich total.
Vorher fahre ich mit meiner Familie auf die Feier von einer Freundin im Allgäu, wo wir danach noch ein paar Tageverbringen. Ich plane ebenfalls, meinen Patenonkel in Berlin zu besuchen, um die Stadt zu erkunden und zu babysitten. Anschließend mache ich mit meiner Familie eine Woche Urlaub am Gardasee. Dort waren wir schon ein paar Mal, weil es uns total gut gefällt.

Jule (14) will die Sommerferien nutzen, um freiwillig im Altenheim zu arbeiten. Auch Klavierspielen steht auf dem Programm.
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Im letzten Jahr war der Urlaub allerdings etwas merkwürdig, weil es sich wegen Corona falsch angefühlt hat, durch die vollen Gassen zu gehen und im Hotel zu frühstücken. Sofern ich mich nicht anstecke, wird Corona für mich in diesen Ferien keine Rolle mehr spielen. Das finde ich cool, weil man sich dadurch ausgelassen mit Freunden treffen kann und Verwandte, die weiter weg wohnen, ohne Maske und Abstand besuchen kann. Mein Ziel für die Ferien ist es abzuschalten und mich nicht mit Schulsachen zu beschäftigen.
Außerdem möchte ich viele Dinge unternehmen, die mir guttun. Ein anderes Ziel von mir ist es, kein Corona zu bekommen, wobei ich trotzdem nicht mega vorsichtig sein werde.
Linda (10), Viertklässlerin der KGS Barbaraschule Pulheim
Ich möchte in den Sommerferien Ju-Jutsu lernen. Ju-Jutsu ist eine Kampfsportart. Ich habe einmal auf einem Fest gesehen, wie Leute Ju-Jutsu gemacht haben und wollte es sofort ausprobieren. Deshalb möchte ich mich in den Ferien in einem Verein anmelden. Mit meiner Familie fliege ich in den Ferien auf eine spanische Insel. Ich weiß nicht, wie die Insel heißt.

Trampolin springen, mit dem Hasen spielen und Ju-Jutsu lernen - Linda (10) hat für ihre Sommerferien ein umfangreiches Programm.
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Außerdem fahren wir eine Woche nach Freiburg. Dort habe ich früher gewohnt und kann deshalb viele meiner Freunde wiedersehen. Ich freue mich sehr auf den Urlaub, weil wir in den letzten Sommerferien wegen Corona nur nach Freiburg und nicht weiter weg an einen anderen Ort fahren konnten.
Durch die gelockerten Corona Maßnahmen kann man generell mehr machen. Das finde ich super. Ich kann zum Beispiel oft raus gehen und ohne Maske in Läden einkaufen. Wenn mir in den Ferien zu Hause langweilig wird, springe ich auf meinem Trampolin oder spiele mit meinen Hasen.
Clemens (7), Zweitklässler der Hans Christian Andersen Schule Köln
Mein Ziel in den Sommerferien ist es, einfach zu chillen und keine Arbeit zu haben. Dafür sind die Ferien schließlich da. In der ersten Woche bin ich in der Betreuung meiner Schule, wo wir ganz viel spielen. Anschließend fahre ich zwei Wochen mit meinen Eltern und meinen drei Brüdern nach Marokko in einen Robinson Club. Dort möchte ich mir alles anschauen und Fußball spielen. Besonders freue ich mich darauf, lange auszuschlafen und viel zu essen.

Clemens (7) plant einen Kletterkurs in den Ferien.
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Wenn ich wieder zu Hause bin, mache ich einen Kletterkurs, weil ich sehr gut klettern kann und es mir sehr viel Spaß macht. Sollte mir langweilig werden, springe ich im Garten auf dem Trampolin oder mache etwas mit meinen Brüdern. Das Gute ist, dass die Corona-Maßnahmen dieses Jahr sehr locker sind. Ich freue mich, dass man wieder normal leben kann und keine Maske mehr tragen muss. In den letzten Jahren konnten wir weniger verreisen, das ist jetzt zum Glück wieder möglich.
Melissa (10), Viertklässlerin der KGS Barbaraschule Pulheim
Ich freue mich, dass ich dieses Jahr endlich wieder in den Urlaub fahren kann. Letztes Jahr sind wir nämlich wegen Corona nicht weggefahren und waren deshalb sehr lange zu Hause.

Endlich wieder Urlaub! Melissa (10) fliegt nach einem Jahr ohne Urlaub in die Türkei. Sonst stehen Rausgehen und Spaß haben auf dem Programm.
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Meine Familie und ich fahren mit Freunden in die Türkei, da war ich schon mal , als ich klein war. Wir sind dort in einem Park mit ganz vielen Wasserrutschen. Den Rest meiner Ferien verbringe ich zu Hause. Dort möchte ich oft raus gehen und Spaß haben mit meinen Freunden und meiner Familie. Oder ich frage meine Mutter, ob sie ein Spiel mit mir spielt.
Corona beeinflusst mich in den Ferien hoffentlich auch sonst nicht mehr. Zum Glück muss man jetzt keine Maske mehr tragen, das finde ich nämlich anstrengend.
Jonas (15), Zehntklässler des Paul-Klee Gymnasiums in Overath
Ich habe mir für die Ferien vorgenommen, viel draußen zu sein und Mountainbike fahren zu gehen. Meine anderen Pläne sind zum einen der Familienurlaub. Wir fahren direkt zu Beginn der Ferien, zuerst eine Woche nach Österreich und anschließend eine Woche nach Venedig.

Mountainbiken und Zelten am Rursee - Jonas (15) freut sich, dass die Corona-Beschränkungen weitgehend aufgehoben sind.
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Außerdem fahre ich gegen Ende der Ferien mit einer Jugendgruppe an den Rursee zum Zelten. Dort fahren auch einige Freunde von mir mit. Den Rest meiner Ferien verbringe ich zu Hause, wo ich Fahrradfahren, in den Pool sowie ins Freibad gehen möchte. Corona berücksichtige ich in meiner Planung nicht mehr, zumal ich auch sonst eigentlich nicht mehr darüber nachdenke. Insgesamt war ich wegen der Pandemie in den letzten Ferien stark eingeschränkt, deshalb finde ich es gut, dass inzwischen nicht mehr so strenge Maßnahmen gibt.
