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4000 Tonnen LadungRiesiges Frachtschiff auf dem Rhein sorgt für Aufsehen

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Das belgische Schiff, vom Rheinaufhafen aus fotografiert.

Köln – Die lauen Sommerabende verbringen die Kölner gern am Rheinufer, kurz nach der Eröffnung zieht es besonders viele zum Rheinboulevard. Dass es von dort aus hin und wieder größere Schiffe zu sehen gibt, ist nicht außergewöhnlich - anders am Dienstagabend.

Gegen 20 Uhr glitt ein schwarzer Frachter mit der Aufschrift „www.victrol.be“ von der Mülheimer Brücke in Richtung Kölner Süden, der nicht nur besonders lang sondern auch ungewöhnlich beladen war.

„Wir bauen eine Trambrücke in Straßburg, das wir am Samstag erreichen“, erklärt Peter Keyn, Projektingenieur bei der niederländischen Sarens Group.

Seine Firma hat den Riesen-Frachter im belgischen Gent auf die Reise geschickt. Das Schiff trägt den Namen Walvis, also Wal oder Walfisch, und hat eine Gesamtlänge von 230 Metern.

Alleine das große Bogenteil der geladenen Brücke ist 150 Meter lang und wiegt 1000 Tonnen. Darum fährt der Frachter mit zwei „Dependents“, einer Art angekoppelter Verlängerungen vorne und im Mittelteil.

Weg im Internet verfolgen

„Insgesamt kommen wir auf ein Frachtgewicht von 4000 Tonnen auf der Walvis“, so Keyn. Wer auf dem Rückweg des Riesenschiffs in der kommenden Woche auf ein Foto hofft, den muss er enttäuschen. „Wenn wir aus Frankreich zurückfahren, koppeln wir die Dependents ab. Das Schiff ist dann nicht mehr so lang.“

Am Mittwochabend erreicht der Frachter voraussichtlich Koblenz. Den weiteren Weg der „Walvis“ kann man mit dem Schiffs-Tracker Marine Traffic im Internet verfolgen.